Absatz

ediarum.BASIS

Absätze werden getreu der Vorlage ausgezeichnet. Möglich ist zudem das Erfassen von eingerückten Absätzen, wenn eine Einrückung in der Vorlage vorhanden ist, nach den jeweiligen Editionsrichtlinien als signifikant eingestuft wird und daher kodiert werden muss.

edition humboldt digital

Einrückungen, Einzüge und sonstige erkennbar abgesetzte Textpassagen im Manuskript werden in der Transkription anhand neuer Absätze abgebildet, typografische Leerräume am Zeilenanfang werden hingegen nicht erfasst.

Bisweilen kann ein einfaches Zeilenende am rechten Seitenrand grafisch nicht klar unterschieden werden von einem Zeilenende, das zugleich auch einen Absatz abschließt. In diesen Fällen werden inhaltliche Kriterien herangezogen, um Zeilen- und Absatzwechsel voneinander zu unterscheiden. Fallen beispielsweise Zeilen- und Satzende mit dem Abschluss eines Argumentationsstrangs zusammen, weist dies auf ein Absatzende hin.

Im folgenden Beispiel liegen drei Absätze vor:

Alexander von Humboldt: Fragment des Sibirischen Reise-Journals 1829, Bl. 7r

Im XML-Code werden Absätze innerhalb des <p>-Elementes kodiert (das folgende Beispiel berücksichtigt nur die Textphänomene Absatz und Zeilenumbruch):

<p><lb/>Madeweiss. Gehülfe Anger. Jacobi
  <lb/>Nicolovius.
</p>
<p>
  Sarkau, 18ter Apr. Nachts 
</p>
<p>
  Sandkrug 19ter Ab.–22ter Apr. Süß
  <lb/></p>

In der Webansicht werden Absätze im Gegensatz zu Zeilenumbrüchen sowohl im Kritischen als auch im Lesetext dargestellt:

Alexander von Humboldt: Fragment des Sibirischen Reise-Journals 1829, Bl. 7r - Webansicht (Kritischer Text)

Alexander von Humboldt: Fragment des Sibirischen Reise-Journals 1829, Bl. 7r - Webansicht (Lesetext)

Kodierung

Absätze werden mit dem Element <p> (paragraph) kodiert.