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| 6r17.

Kupfer zu mn. Reise.

Anmerkung des Autors (am linken Rand) grouper les arts
comme les
fam. des plantes,
sons(?)t p 52[,] n 29
1) Mex. Priesterinn. Nur der Ungeübte[,] sagt Zoega[,]
kann darinn(?) Aehnlichkeit mit Aegypt. Kunst-
werken finden. Das Haarputztuch der Eg.[,] die
Calantica[,] hat breite aber platte dünne Zipfel[,]
meist quergekni(?)ttert ( Durch Überschreibung unleserliche Stelle (1 Wort) [...] Sphinxe)[.] Nur
einige Apisstatuen haben diese Zipfel langgefurcht
u vorn etwas konvex[,]Anmerkung des Autors (am linken Rand) ⎡mehrere solche
Idole im Museo
capitolino
[,]
vorn konvex[,]
 Durch Überschreibung unleserliche Stelle (1 Wort) [...] stets hin-
ten platt, im
Durchschnitt
 
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aber hinten stets platt u
an der Brust anliegend. Perlen nie im Egypt.
Haarputz bemerkt[,] Visconti bloß Perlen (Glasper-
len od. Früchte[,] Saamen) als Halsschmuk der
Mumien. Etwas Haarbeutelartiges an einem  über der Zeile⎡bronzenen Osiris
im Borgianischen Kabinett  über der Zeile⎡von Veletri sah Zoega. An Eg.  Statu
en  im̅er ArmeAnmerkung des Autors (am linken Rand) p 48. n 9. angegeben, bei mn. Priesterinn
bloß Brust u Beine[.] Zoega glaubt[,] die herabhängenden
Klumpen seien Haarflechten und so etwas ähnliches sei
in Bibliothek Ludovisi in Rom an einer Isis[,]
die griechisch geschmükt ist, den [sic] ächt ägypt. Isis
stets barhaupt, nicht in bloßem Haar frisirt,
wie die in Griechenland verehrte Isis.Anmerkung des Autors (am linken Rand) eigentlich
aber wohl
ein nämliches
Idol. Zoe-
ga
.

Aber in Kapitä(?)len des Tempels von Tentyris[,] Denon[,]
Pl. 40[,] u in einer pl. 124
. Doch diese Klumpen
ganz meiner Priesterinn ähnlich, unbestreitbar ähnlich[.]
An den Zeichnungen der Idole von Pascua hängt auch seitwärts
etwas Kappenartiges herab, aber nicht tiefer als Kinn, platt
wie ungeheure Hundsohren ..[.]


2. Opferstein. Zoega glaubt[,] daß Nase und Kinn
des Bärtigen zu gutgezeichnet ist, Fehler der
Copie,Anmerkung des Autors (am linken Rand) der Fußsporn
in keinem
anderen Bilde!!
daß  rechts und links  im Egypt. wie in
allem Anfang der Kunst oft verwechselt ist,
so daß in Egypt Kunstwerken man Hände mit
Außendaumen findet[,] d. i. die linke Hand am
rechten Arm, worin andere Antiquarier fälschlich
etwas mysterieuses gesucht haben. Aber   Kommentar Cettina Rapisarda
Hieraus wird deutlich, dass Humboldt und Ennio Quirino Visconti sich bereits vor Humboldts Romaufenthalt 1805 begegnet sein müssen, d. h. möglicherweise in Paris 1804 oder 1805 im Vorfeld der Reise, und dass sie sich bei dieser Gelegenheit über Humboldts Mexikanische Gemälde ausgetauscht haben.

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bei mn.
Mex. Gemälden (was Visconti zuerst bemerkt)

stets Waffen in linker Hand, also nicht Verwech
selung!Anmerkung des Autors (am linken Rand) p 50.Anmerkung des Autors (am linken Rand)  Nicht transkribierte Stelle (3 Zeilen) [...] Altetruscische Figuren auch dikköpfig
und untergesezt, doch nicht ganz so kurz als mei
ne Mexikaner. Egypt. Figuren haben stets
die gehörige Länge.

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Voyage de Paris en Italie avec Gay Lussac 1805 [= Tagebuch der Italien-Reise], hg. v. Cettina Rapisarda und Christian Thomas unter Mitarbeit von Annika Geiser. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0019155/6r


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