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| 61v20. Spanien bitte, da ich   Kommentar Humboldt 2000
Im Januar 1799 bat Humboldt aus Barcelona einen Berliner Freund, wohl Gottlob Johann Christian Kunth, um einen Kreditbrief auf ein solides Haus in Madrid: aber um einen unmittelbaren, weil er von der Dazwischenkunft eines Dritten, besonders eines Pariser Bankiers, deren Kredit gerade damals durch den bekannten Vorfall mit der caisse des comptes courantes erschüttert war, Aufenthalt furchtete (Neue Berlinische Monatsschrift. 6 (1801, Sept.), 193f.; [hier zit. nach Humboldt 2000, 448; CT]); vgl. auch Humboldt 1973, 648.

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dorthin meinen Credit[,] wenigstens einen
Theil desselben[,] zu übertragen wünschte. Ellenberg sagte
etwas geheimnißvoll er wolle morgen zu mir kom̅en, um
über diese Wechsel zu reden. Ich achtete nicht auf diese
Antwort. Wie groß aber war mein Erstaunen als Ellenb.
schon am Nachmittage zu mir kam, u mir sagte, er habe
seit 10 Tagen bereits eine Order von Fuld[,] mir keinen Pfen-
nig zu zahlen, aus délicatesse habe er mir diese unangeneh-
me Botschaft nicht früher geben wollen.

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: De Paris à Toulon[,] 1798. [= Tagebuch der Frankreich-Reise], hg. v. David Blankenstein und Christian Thomas unter Mitarbeit von Annika Geiser, Ulrich Päßler und Florian Schnee. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0018407/61v


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