| 6r

Von Valencia nach Madrid.

Anmerkung des Autors (am rechten Rand) scripsi im Kön.
Leon zu Astorga u.
Villafranca Mai 99.
Anmerkung des Autors (am rechten Rand)
Tabelle aufklappen   Tabelle einklappen
Barometer
(addire 37 LinienAnmerkung des Autors (am rechten Rand und am oberen Rand) ⎡ j’ajoute 34li pour
 Unleserliche Stelle (2 Wörter) [...] pour Madrid
la haut.  Unleserliche Stelle (3 Wörter) [...]
 am oberen Rand ⎡ en ajoutant à Valence et Madrid 37li on
trouve Madrid 290 t. pour trouver
311 t. je
mets val.(?)
300,0 Madrid 280.li
30(?)la val. 302,5
)
Valencia 301,8.
 Kommentar Christian Thomas
Siehe auch Humboldt 1825a, 10: Hochebene am Guito Alginetta
 [Schließen]
Alginette
298.
Sierra St. An̅a 297,4.
53 Meil. 294,5.
höchster 290,5.
Venta del Mo-
chente
291,2.(?)
Puerto de Alman-
za
281,2.
49 Meil. 279,2.
Almanza 277,4.(?)
Albonette 271,2
42 Meil 270.
Venta del Rin-
con
272,2.
Albacete 279,6.
Larroda 278,4.
Manija 277,5
Provenzio 278,8.
el Rarinoso 278,5.
Quintanar de
la Orden
279.
el Coral 278,4.
Ocanne 276,2.
Aranjuez 285.
Val de Moro 281,2
Madrid 280. innerhalb der Zeile
Aus diesen
[Barometer-]Ständen
sind Höhen
genauer zu
berechnen.

 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Nahe um Valenzia Aecker, wie Gartenland, bebauet. (Humboldt 1825a, 10)

 [Schließen]
Eine Stunde jenseits Valencia riesige
Gärten. Kultur sonder gleichen. Bald statt
Hand, Pflug, statt Gartenland Akker[.]

 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Weiter gegen Süden ein nackter Kalkfelsen, scheinbar dieselbe Formation, welche ich bei Taragona, Oropesa und in La Mancha erkannte und die beim Col de Ballaguet von Nagelfluh bedeckt ist. (Humboldt 1825a, 10)

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Nach u. nach im̅er kahler, mindere Damer-
de. Endlich kahler Kalkfels .  über den ursprünglichen Text geschrieben ( (dieselbe For-
mation welche bei Tarragon, Oropesa[,]
la Mancha u. im Kön. Leon vor-
kommt, u. welche (wie bei Balaguet
u. am Montserrat) unter der Nagel-
fluh liegt
))[.] Das Vorgebirge Culleras
sieht man links am Morgen. Es erhebt
sich gewaltig:(?) wie die Felsmassen Mar-
seille Veire
zwischen Toulon u. Mar-
seille
, auch mit dieser einerlei For-
mation u. ähnlicher Bildung! Alcu-
dia
ein Dorf sehr reizende Lage.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Alcudia, ein Dorf in der reitzendsten Lage, umher als Zierde eines Wallfahrtsorts, (im Freien) Schinus molle […]. (Humboldt 1825a, 10)

 [Schließen]
In der
Nähe Schinus mollis wild  innerhalb der Zeileim Freien
um einen Wallfahrtsort gepflanzt.

Valencia bar. 301,8(?). Alginetta über
dem Meer 42 toisen (u. von nun an
imer über dem Meere!)  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Man nähert sich der Bergkette, welche in diesem südlichen Theile des Königreichs Valenzia von Osten gegen Westen streicht. (Humboldt 1825a, 10)

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Man nähert
sich der Bergkette welche im südl. Theile
des Königreichs Valencia vom Osten gegen
Westen streicht.
Ihr nahe wird der 80 F.
breite  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Rio de Xucar; dann Sierra de S. Anna 73 Toisen, Kalkstein mit einer Letten-Formation bedeckt und in dieser das ausgehende eines mächtigen Gipsflötzes. (Humboldt 1825a, 10)

 [Schließen]
Rio de Xucar umgeleitet u.
deshalb eine ungeheuer kostbare Brükke
gebaut. Sierra St Anna bis 54 toises
hoch Kalkstein dann eine Masse von Letten
darauf u. in diesem ein im Ausgehenden
wohl 3000 t. breites Gypsflöz.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Dieser Gips (unregelmäßig streichend hor. 9,5 und 48° gegen Mittag fallend) körnig-blättrig mit Thon gemengt, ganz dem ähnlich, der bei Villa Rubia und in La Mancha Steinsalz enthält. (Humboldt 1825a, 10)

 [Schließen]
Alter GypsAnmerkung des Autors (am unteren Rand) 463(?)
340(?)
800(?)
| 6v
körnig blättrig mit Letten durchzogen
derselbe welcher bei Villa Rubio(?) in La
Mancha
das Steinsalz enthält,
iden-
tisch mit dem von Alauch bei Mar-
seille
u. dem bei Aarau in der
Schweiz. Höchster Gipfel 78 t.[.]  über der Zeile⎡eben So hoch
Venta del Col Sumacace. Bei die-
ser schon wieder Kalkstein. Der Gyps
selbst ist aufgedekt, ungewiß ob Kalk-
stein sonst darüber lag. Gyps unregel-
mäßig doch meist St 9 Mer.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Der Weg steigt sanft gegen die innere Hochebene von Spanien. Das Gipsflötz sonderbar verwittert, besonders da, wo es an den Kalkstein anliegt, oder vielleicht denselben durchbricht. Ein kultivirtes Thal zwischen zwei zackichten waldbedeckten Kalkketten. (Humboldt 1825a, 10f.)

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Das Kalk-
steingebirge steigt immer an. Ein kulti-
virtes Thal zwischen zwei zakkigten
waldbewachsenen Kalkketten.
 Kommentar Christian Thomas
Eine halbe Meile (Legua) vor dem 53sten Meilenstein ist die Ebene schon 116 Toisen über der Meeresfläche erhaben. (Humboldt 1825a, 11)

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Ein
700 t. vor dem 53sten Meilenstein
die ansteigende Ebene schon 105 t.
hoch
, der höchste Punkt Anmerkung des Autors (am linken Rand) ⎡dieser Ebene
welche zwischen
der Sierra St.
Anna
u. dem
P. de Almanza
enthalten ist,
165 t =
990 F. hoch.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Die Hügelkette neben dem Weg zieht sich von SSW. nach NNO. (Humboldt 1825a, 11)

 [Schließen]
Die Hügelkette neben
dem Wege St 4–5 streichend ist
an 240 t hoch.
Venta de Mo-
chente
150 t.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
[…] bei dem 51sten Meilenstein eine sonderbare Zerrüttung der Kalksteinflötze. Vier Einschnitte, in denen man deutlich die herabgefallenen Felsmassen erkennt; […]. (Humboldt 1825a, 11)

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Nach dem 51 Meilen
stein erscheint ein sehr merkwürdiges
Phänomen. Die Hügelkette St 4 strei
chend zieht sich noch im̅er auf der
westlichen Seite hin. Die Kalkstein-
flöze streichen St 4,2 mit 30° ge-
gen Mer Orient fallend. Hier fol
gen aber hinter einander 4 Ein-
schnitte, von der Hügel senkrecht
abgestürzt sind. Das fehlende Fels-
stück, welches sich abgelöst[,] liegt
tiefer u. in den Bänken die mit
60–70° fallen ist der vormalige
Zusam̅enhang deutlich zu erkennen.

 
Große Ansicht (Digilib)

Bildnachweis

Bildbeschreibung Schematische Skizze des Fallens von Kalksteinschichten bei Moixent. [Schließen]
   

| 7r

 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
[…] dann ein steiler Berg, Puerto de Almansa 373 Toisen. Hier gelangt man eigentlich auf das Tafel-Land (plateau), welches fast ununterbrochen sich von La Mancha durch Neu- und Alt-Kastilien bis in das Königreich Leon fortzieht. Die Ebene erscheint wie ein alter Seeboden. (Humboldt 1825a, 11)

 [Schließen]
Dann ein steiler Berg Puerto de Alman-
za
Kalk dessen Gypfel 300 t.[.] Von da
an eine Ebene, hohes Gebirgsplateau
zu allen Seiten mit Felsketten um-
schlossen, wohl ein alter Seeboden, sanft
ansteigend.
Beim 49 [Meilen-]Stein 332 t.[.] Heide,(?)
Erica vagans[,] E. mediterranea mit etwas Ak-
ker.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Neben der Stadt Almansa, ein isolirter kaum 80 Fuß hoher Kalkfelsen von den Ruinen eines alten Schlosses maleri[s]ch bedeckt. ‒ (Humboldt 1825a, 11, Anm.)

 [Schließen]
Stadt Almanza dabei erhebt sich insel(?)
förmig in der unendlichen Ebene ein kaum
15 t. hoher Fels auf dem die Ruinen
des alten Schlosses.
Stadt 364 t.[.] Hinter
Almanza den See gleichsam schließend eine
wunderbar gestaltete Felswand gegen Norden
seiger abgestürzt, St 4 streichend, u. zu
beiden Seiten östlich u. westlich wie ein
Damm abgeschnitten.  
Große Ansicht (Digilib)

Bildnachweis

Bildbeschreibung Profilskizze der Sierra del Mugrón, von Alamansa aus gesehen. [Schließen]
   
Die Kalkebene das
Gebirgsplateau im̅er ansteigend bei
Albonette 450 t.[.] Kein Baum[,] unendlich
öde[.] Beim 42 [Meilen-]Stein höchster Punkt
des pt(?)  innerhalb der Zeileplateau’s 468 t. u. Hügel
kette daneben etwa 550 t. = 3300 F.
hoch. Dort ist  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Auf dem Kalkstein wieder eine kleine Sandstein-Formation mit Quarz-Geschieben, Groden von braunem Eisenstein und kieselartige Cemente von der Nagelfluh-Formation der Küste wahrscheinlich sehr verschieden. (Humboldt 1825a, 11)

 [Schließen]
auf dem Kalkstein eine  am rechten Randnicht weit erstrekte
Sandsteinformazion aufgesezt, die von der
Nagelfluhformation verschieden scheint.
Sandstein dem Porphyr sehr ähnlich, viel
Quarzgeschiebe mit kieselartigem Cement
darin Groden von braunem Eisenstein.

Von da an senkt sich aber eben so
allmählig die Ebene u. dieser Abhang
(hinter Venta del Rincon 432 t.) ist
die eigentliche  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Kornreiche baumlose Ebenen der Provinz La Mancha, Albacete 341 Toisen. Laroda 360 Toisen. Minaya 374 Toisen. (Humboldt 1825a, 11)

 [Schließen]
kornreiche Ebene von la
Mancha
. Albacete 315 t. im̅er Kalk
Juraformazion. Larroda 298 t. Manija
233 t.
| 7v
331 t.[.] Manija 344.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Hier wird die Kalkstein-Formation sehr porös[,] fast blasig[,] dem Jurakalk, zwischen Streitberg und Muggendorf in Franken, ähnlich. (Humboldt 1825a, 11)

 [Schließen]
Hinter Mani-(?)
ja
wird die Kalkformation sehr
porös, blasig, dieselbe Veränderung des
Jurakalksteins, welche am Streitberg
in Franken (bei Muggendorf) vorkom̅t.
El
Pedronoso
(in P Unleserliche Stelle [...]  innerhalb der ZeileProvenzio[)] Anmerkung des Autors (am rechten Rand) ⎡331 t. viel Dam
erde u. darin  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Viele muschlige Hornsteingeschiebe in Chalcedon übergehend, oft traubig, stänglich und nierförmig auf der Dammerde zerstreut, wahrscheinlich aus der Kalkstein-Formation, ein Vorkommen, den Vallecas bei Madrid analog. (Humboldt 1825a, 11f.)

 [Schließen]
eine ungeheure Menge
Hornsteingeschiebe muschlich sehr schön
in Chalcedon übergehend theils  Unleserliche Stelle [...] trau
big u. stenglich, nierförmig sehr schön.
Nach mehreren Stükken zu urtheilen wahr
scheinlich ein Kalkstein. Der Formation
von Vallecas bei Madrid, u. der
bei Paris (von Mühlstein) ähnlich.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Um Toboso, dessen Name Cervantes so weit und ruhmvoll verbreitet hat, liegt auf dem Kalkstein abermals eine Sandstein-Formation[,] meist feinkörnig aus runden Quarzkörnern zusammengesetzt, aber hier und da mit grobkörnigen Nagelfluhschichten abwechselnd. (Humboldt 1825a, 12)

 [Schließen]
Bei
el Toboso auf Kalkstein Sandstein
sehr quarzig feinkörnig aus sehr run-
den Quarzkörnern bestehend, sind
Schichten, wie man bei Aranjuez
sieht, die wie am Montserrat u.
 am linken Rand Marseille mit grobkörniger Nagelfluh abwech-
seln.Anmerkung des Autors (am linken Rand) Die grobkör-
nigen Schichten
enthalten mehr
Kalk, die fein
körnigen bloß
Quarzgeschiebe.
Der quarzige
Sandstein bei To-
boso
, Ocanne
wegen Nähe des
Granites v. Toledo
den Granit-Sand
gab.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Dieser Sandstein scheint nicht weit verbreitet zu sein, und wegen Nähe des Granits von Toledo nehmen diegroßen Quarzgeschiebe gegen Ocaña hin beträchtlich zu. Die Schichten streichen hier, wie der Kalkstein, in der ganzen Hochebene hor. 8–10, und fallen, mit 8 und 9, bald gegen Norden, bald gegen Süden. (Humboldt 1825a, 12)

 [Schließen]
Der Sandstein hier recht
mächtig St 10 mit 30° Sept. nicht weit
verbreitet. Auch der Kalkstein in
ganz Nord-Murcia u. La Man-
cha
St 8 aber bald gegen Nord bald
Süd fallend, mit 8–9° (also dasselbe
Hauptstreichen was(?) [sic] in der Provence u. am
Col de Balaguet[)].
Quintanar de la Or-
den
345 t.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Umher künstliche Salpeterpflanzungen, konische Lettenhaufen, die sich, wenn die Luft sehr elektrisch ist, nach starkem Gewitter hier (wie in Cujavien in Ungarn) mit Salpeter bedecken. (Humboldt 1825a, 12)

 [Schließen]
Dort künstliche Salpeterpflan-
zungen, konische Haufen. Der thonich-
te Boden  über der Zeilebeschlägt überall mit Salpeter[.]
Hier dieselben Verhältnisse wie in Cu-
yavien
u. Magdeburg – eine frucht-(?)
| 8r bare kornreiche Ebene u. große Feuchtigkeit  am rechten Randviel
Gräben. Dieselbe Ursach, welche den Pflanzen-
wuchs befördert, eine Mischung von Erde, die
leicht die Atmosphäre zerlegt, bringt auch den
Salpeter hervor. ( Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Das hier gemeinte „Mémoire sur l'absorption de l'oxigène par les terres simples, et son influence dans la culture du sol“ (Humboldt 1799c) erschien im selben Jahr in deutscher Übersetzung in Humboldts Versuchen über die chemische Zerlegung des Luftkreises und über einige andere Gegenstände der Naturlehre (Humboldt 1799). Siehe dazu auch die dazu die Einleitung von Ulrike Leitner, http://edition-humboldt.de/H0018408.

 [Schließen]
Mém. sur l’absorpt. de l’
oxyg. par les terres
)[.] Die größte Salpeterpro-
duktion ist zu Alcasa de St. Juan wo
auch Pulvermühlen 4 leguas v. Quintanar
el Coral 354 t. Ocannea 384 t.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Eine halbe Stunde hinter Ocaña tritt man in das weite Tajo-Thal, von einem ungeheuern Strom, von dem nur einige Tropfen übrig sind, einst ausgefurcht. (Humboldt 1825a, 12)

 [Schließen]
Eine
½ St. hinter Ocannea tritt man in das
sehr weite Tajothal, Wirkung eines ungeheuren
Strohms ein(?) , von dem nur wenige Tropfen
übrig sind.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
In dem Thale selbst fesseln das Auge, kleine kaum 20 Toisen hohe Kalkhügel, die sich prallig insel- und festungsförmig erheben, und auf allen Seiten gestürzte Schichten darbieten. (Humboldt 1825a, 12)

 [Schließen]
In dem Thal erheben sich eine
Menge kleiner Kalkhügel, abgestumpfte Kegel
(denen bei Jena ähnlich) kaum 20 t hoch
insel[-] u. Festungsförmig in der Mitte ste-
hend.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Alle Hügel umher blättriger Gips mit Thon durchzogen, oft 50 Lachter mächtig durch Kalksteinschichten getrennt. Viele Höhlungen (Schlotten) in dem Gipse. (Humboldt 1825a, 13)

 [Schließen]
Bei Aranjuez alle Hügel blättriger
Gyps (oft an 50 Lachter mächtig) mit
Thon durchzogen, auch durch Kalksteinschichten
getrennt – also mehrere Gypsflöze
um Kalkflöze[.] Viel Schlotten darin.

( [sic]Reise nach Villarubio oberhalb  am rechten Rand⎡der Rui-
nen von
Orecas
wo eine Eremita auf dem Gypsbogen
in dem ein Steinsalzflöz in Salzthon.
Dieselben Verhältnisse wie in Hallein.
Der Berg von Villarubio vielleicht ein-
zig in seiner Art, wegen der ungeheu
ren Menge von offenen oft(?) von 2 Lr
2 Zoll weiter überaus tiefer Klüfte, in
die das Gestein zersprengt ist.Anmerkung des Autors (am rechten Rand)  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Parmi les sels que produit l’Espagne, on doit citer, outre mille sources salées, les mines de sel gemme de la Mingranilla, dans la Mancha, près du Cabriel; et celles du Cardona en Catalogne. (Antillon 1824, 126)

 [Schließen]
il y a
aussi du
Sel gemme
à Mingra
nilla
près
Cabriel (La
Mancha
)
et Cardona
(Catalogne)
Antillon S. 174.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Diese merkwürdige Gipsformation von Aranjuez enthält Steinsalz bei Villarubio in einem Thale, das ich von Madrid aus besucht habe. (Humboldt 1825a, 13)

 [Schließen]
Wahrschein
lich Folge des durch Regengüsse ausge
waschenen Steinsalzes.
Der Fußsteig sehr
gefährlich, da er oft kaum 15 Zoll breite
natürliche Brükken über den Klüften
| 8v u. Abgründen bildet. Die Steinsalz-
grube seit 1 Jahr verlassen, ohnerachtet
der neue Bau viel Geld gekostet
weil man jenseits des Tajo am
rechten Ufer eine sehr reiche Salz
quelle entdekt. Aranjuez im Thal 238 t.
Gyps im Kalk bis Madrid.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
In dem Thale grob- und feinkörnige, oft kalkartige, Nagelfluh auf dem Kalkstein aufgesetzt (Humboldt 1825a, 13)

 [Schließen]
In allen
Thälern grob[-] u. feinkörnige Nagelfluh
kalkartig (doch gegen Toledo hin quarzig)
auf Kalkstein.
Wahrscheinlich diese
Nagelfluh auch über dem Gyps
wie am Montmartre aber noch
nicht entdekt u. der Gyps überall
unbedekt am Tage ausgehend.  
Große Ansicht (Digilib)

Bildnachweis

Bildbeschreibung Schematische Skizze der Geologischen Schichtung von Sandstein und Gyps auf Kalkstein. [Schließen]
   
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Val de Moro , mit schönen Oelbäumen umgeben, 317 Toisen (Humboldt 1825a, 13)

 [Schließen]
Val
de Moro
wo viel Oelbäume 283 t.[.]

Die das Tajothal bei Aranjuez
einschließenden Kalkhügel (die ich
mit Herrn Thalacker gemessen) zu bei
den Seiten gleich hoch, also einge-
schnitten. Madrid 313 t. od.
1878 F. über dem Meere.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Madrid zum Theil (im Retiro) auf Gips gebaut, welcher wie aller Letten umher, etwas kochsalzhaltig ist; 340 Toisen. (Humboldt 1825a, 13)

 [Schließen]
Stadt zum
Theil auf Gyps gebaut. Im Retiro
ist er anstehend. Aller Letten um
Madrid wie auch alle Dammerde
kochsalzhaltig.

| 9r

Im Januar 1799 Anmerkung des Autors (am rechten Rand) zwischen Barcellona und Valencia

blühten um Valencia Cistus manifolius u.
C. incanus. Bellis perennis. Rosmarinus
Euphorbia serrataThymus serp Viburnum
Opulus
Amygdalus persica. Globularia alypum
DaphneErica vagans [–] E. mediterraneaCalendula
officinalis
SonchusClipeola maritimaSinapis
PasserinaGenista ScorpiusSpartiumNarcissus
Jonquilla
Helleborus niger – Pfirsichen – Geran.
romanum
– Erbsen – Bohnen – Satureja officinal. [–]
CucurbitaGalium Polygon. maritimumVinca
pervinca
. Lamium purpureumPlantago maritima [–]
SalviaArbutus unedoStachys recta [–]
Lavendula sto[e]chas. L. multifidaPotentilla.
Rhamnus alaternus. Lauatera maritima[.]

Zu einer Anmerkung über die Milde
des Klimas. Oelbäume noch hier u. da
u. sehr schön in la Mancha auf
430 F über den ursprünglichen Text geschriebent Höhe. Wo specif. Name der
Pflanze fehlt, aus  Kommentar Humboldt 2012b
Das Journal Botanique, siehe dazu die Einleitung zum vorliegenden Spanien-Tagebuch von Ulrike Leitner, http://edition-humboldt.de/H0018408.

 [Schließen]
Bonpland’s Buch

zu ersezen.

Tabelle aufklappen   Tabelle einklappen
Mit Chronometer sehr genau ver
sucht.
a. Ich gehe sehr langsam in 1 Min. 115 Schritt = 258 Fuß Par
b. [so] schnell wie ich gewöhnlich gehe 120 = 270
c. so schnell ich Schritt gehen kann 150 = 337

Mit der Geschwindigkeit von b oder 4,5 Fuß
in 1″ bin ich oft in 1 Tage nur einmal 1 St.
ruhend 14 franz. lieux gegangen. macht 1 geogr.
Meile = 24000 F. in 1 Stunde 28 Min.

Zum Abschreiten großer basen von 300 toisen
sehr wichtig die Geschwindigkeit zu finden, in der
man gleichmäßig geht. Jeder Mensch hat s der
Idiosynkrasie seiner Muskelkraft wegen eine eigene u.
in dieser Irthum sehr gering.

| 9v

Klima.

Im Kön. Valencia stand im Januar das Th. schon 18°
im Schatten, Wochenlang 12 bis 14° u. dennoch
waren alle Bäume u. Sträucher so blattlos als
unter dem 50 Grade. Selbst die Knospen waren nicht
geschwollen. Nur Bäume die ein Pergamentartiges Pa
renchyma haben (Citrus Laurus, Viburnum tinus [,]
Olea europ. Chamaerops hum. ) behalten die Blätter[.]
In Gallizien waren in warmen Thälern wo Laurus
nobilis
40 F. hohe Stäm̅e bildet Fagus Castanea
am 26 Mai noch blattlos. Das Grün  am linken Rand ⎡der Bäume ist
in Spanien im Ganzen kaum 3 Wochen früher
etablirt als bei Berlin, meist erst Mitte Mai
alles grün. Warum schwellen z b in Valencia
die Knospen der Pappeln, Ahorn, Buchen nicht
an, wenn die Sonne Monathelang so
warm scheint. Wie schnell befördert im Nor-
den ein warmer Tag die Vegetation. Fehlt
der Winteratmosphäre etwas, was im Frühling
die Pflanzen reizt, z b. die große Elektr. Ladung,
welche der Frühlingsluft eigen ist? Oder
wachsen darum im Süden die Pflanzen so lang-
sam, sind sie so unerregbar, weil Wärme ih
nen ein gewohnter Reiz ist, weil der Saft
im̅er in ihnen im Umtrieb ist, weil die gleicheren
Tageslängen ihnen  über der Zeilefast ewig gleichen Sonnenreiz gewährt.
Im Norden häuft der Winterschlaf die Irritabilität
der Pflanzen an. Sonnenwärme entbehren sie fast 4 Mo-
nathe lang. Das Licht der langen  am linken RandSom̅er-Tage wirkt nach
den langen Winternächten ‒ u. der Schnee, das Schnee
wasser welches so viel Sauerstof aufgelöst enthält[.]

| 10r

Spanien. Madrid, Altkastilien.
Neu Castilien Leon. Gallicien

[Beginn Spaltensatz]
Tabelle aufklappen   Tabelle einklappen
Sehr gute Barometermessungen, bei sehr ruhigem Wetter.
Madrid 312,2 Lin.
Escurial 297,8.
Guadarama 300,8.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Puerto de Guadarrama, oder der Leon, der berühmte Löwenpaß […]. (Humboldt 1825a, 15)
 [Schließen]
der Puerto de
Guadarama
wo
der Löwe steht
280.
Villa Castin 295,8.
S. Chidrian. 302,5
Attaquines 309,2.
Medina del
Campo
312,8.
Tordesillas 312,7
Venta de Al-
maraz
309,5.
Villa el Pando 313,5
Benavente 312,8.
la Vagneza 310,3.
Astorga 308 Lin.
morgens 306.
Puerto Manzanar 296.
Memvibre 314.
morgens 315,2.
+ Villafranca 312.
morgens 322.
Venta del Pagador
del Castro
303,5.
Glimmerschiefer-Kuppe 296,2.
los Nugales 321,5.
 Unleserliche Stelle (1 Wort) [...] 296.
Sobrado 318.
Lugo 323.
Vamonde 325.
Giteris 322,8.
Betanzo 339.
[Neu Spalte]
Tabelle aufklappen   Tabelle einklappen
Magnet. Inklinat.
neue Eintheil.
Oscillat
in 1′
Guadarama 73°,50 24
S. Chidrian 72,30 23,5
Medina de Campo 73,50 24
Villa el Pando 73,50 24.
Villafranca 76,15. 24.
Sobrado 75,75 24,8.
[Ende Spaltensatz]

Fehler ist schon sehr gering, wen̅ man einen Ort nach dem nächsten berechnet
wie die Reise von Paris nach Marseille u. die Vergleichung mit Deluc’s
u. Shuckburgs Messungen gelehrt haben. Doch erwarte ich auch noch Baro.-
meterstände aus Madrid.

 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Wenn man von dieser Granitkette[,] die beide Kastilien mauerartig trennt, gegen NW. herabsteigt, so findet man an dem Abfall Villacastin (572 Toisen). San Chidrian (474 Toisen) und Ataquines (388 Toisen). Von diesem letztern Orte an zieht sich eine weite fast ununterbrochene Ebene 30 Meilen lang bis gegen Astorga hin. (Humboldt 1825a, 15)

 [Schließen]
 am linken RandNach Um dem Granit und Syenitgebirge (lettenförmig u. mauer
artig wie am Fichtelgebirge[,] man weiß nicht ob Geschiebe,
Kugeln od. unregelmäß. Schichtung ist) bis Guadarama
eine unermeßliche [sic] bis Astorga hin.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Villalpando 320 Toisen, hier eine Sandstein-Formation auf einem weißen Kalkstein aufliegend, […]. (Humboldt 1825a, 15)

 [Schließen]
Bei Villa el
Pando
Sandstein (der auf Kalkstein)[.]
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Bei Lonora erscheint schon wieder Gneus, streichend hor. 4,3 und fallend und 60° gegen SW. (Humboldt 1825a, 15)

 [Schließen]
Bei Lonora kom̅t
schon Gneis heraus St 3,2 mit 80° Sept. Oc.
Bei
Astorga Gneis St 4 S. Oc. Bei  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Puerto Manzanal 567 Toisen. Ein 5 Meilen langes Gebirge mit romantischen Schluchten, aus Grauwacke und überaus feinkörnigem Grauwacken-Schiefer bestehend, streichend hor. 3–4, fallend mit 70° gegen NW. In dieser Uebergangs-Formation liegen eingewachsene Kugeln, die innigst mit Hornblende gemengt sind, im Uebergangs-Grünstein. (Humboldt 1825a, 15f.)

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Puerto Manzanar
ein 5 Meil. langes Gebirge sehr romantisch aus Grau-
wakke und sehr feinkörniger Grauwakkenschiefer, zulezt
sehr fein körnig, ist ziemlich alt und hat ein[en] grünstein-
artigen Geruch u. (Affinitet mit Grün- und Sandstein)
eingewachsene Kugeln, regelmäßig St 3–4 mit 40 und
70° Sept Oc.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
In dem Thale steht Thonschiefer zu Tage an (hor. 8‒9, bald gegen NO., bald gegen NW. fallend) hinter Travatelos in Glimmerschiefer übergehend. (Humboldt 1825a, 16)

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bei Villafranca alter Thonschiefer darunter
heraus meist St 8–9 bald Sept bald Mer.[,] hinter Trava
delos
geht er in Glim̅erschiefer über.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Dort wird das Streichen wieder, wie man es in diesem Theile von Spanien fast allgemein bemerkte, hor. 3–4. Viel Eisenglanz auf Klüften und Quarzlager. – (Humboldt 1825a, 17) Innerhalb des 1863 edierten Briefwechsels Humboldts mit Heinrich Berghaus (Humboldt 1863) findet sich wiederholt eine Publikation des auch in Humboldt 1825a zugrunde gelegten „Auszug[s] eines Schreibens an Herrn Professor Berghaus“. Ebd. lautet der erste Satz des hier zitierten Ausschnitts allerdings abweichend: Dort wird das Streichen wieder, wie ich es in diesem Theile von Spanien fast allgemein bemerkte, hor. 3–4. (Humboldt 1863, I, 29)

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In der Teufe
ziemlich regelmäßig St 4 Sept. Thalbildung = in Laun
stein. Viel Eisenglanz auf Klüften und Quarzlager darin[.]

 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Diese Venta liegt auf dem südlichen Abhange eines Glimmerschiefer-Gebirges, dessen höchster Gipfel, den ich überstieg, 580 Toisen Höhe erreichte. Hier ist ein Punkt, an dem man aufs Neue erkennt, wie schwer oft zwischen uranfänglichen und Uebergangs-Gesteinen eine Gränze zu ziehen ist. Dieser Glimmerschiefer, den man für uranfänglich hätte halten können, enthält seigere Lager von blauem Kalkstein, meist von dichtem Bruche, selten ins Körnige übergehend mit Spuren von Trilobiten. (Humboldt 1825a, 16)

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Bei Venta del Pagador del Castro Glimsch. St 3,4
mit 70° Sept. dann darin bl  innerhalb der Zeileviele blaue Kalkstein
lager mehr dicht als körnig (Col de Balme) seiger
St. 9.
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Etwas südlich von diesem Ort ist das Kalkgebirge überaus drusig, und wie kristallisirt, vielleicht ein Dolomit-Gestein, bald darauf wieder Glimmerschiefer, doch mit sehr verändertem Streichen hor. 11–12. (Humboldt 1825a, 16)

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Vor los Nugales ist ein großes Stük dieses Kalk-
gebirges ganz drusig voll Kalkspat[-]octaedren und Quarzkristal
len. Das Streichen wendet sich nach und nach seiger
bis St 11 Gneis  innerhalb der ZeileGlimerschiefer .
| 10v
Dann St 12.  Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Keine Spur von Granaten, aber bei Sobrado (277 Toisen) viel Schwefelkies-Würfel. (Humboldt 1825a, 16)

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bei Sobrado enthält er nicht Grana-
ten nein ungeheuer viel kleine Würfel von
Schwefelkies[.]
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Zwischen Sobrado und Lugo (209 Toisen) durchbricht den Glimmerschiefer großkörniger Granit, in welchem ich ungeheuere Kugeln mit schalig abgesonderten Stücken beobachtete. Der Granit der Kugeln ist nur feinkörniger als die einschließende Masse, dieser aber sonst ganz ähnlich. Dieses geognostische Phänomen erinnerte mich lebhaft an ein ganz ähnliches zwischen Seiffen und Wunsiedel am Fichtelgebirge. (Humboldt 1825a, 16f. In der späteren Edition (Humboldt 1863) folgt im letzten hier zitierten Satz nach Fichtelgebirge noch der Zusatz: […], das mir noch lebhaft vor der Seele schwebte, da ich es in meiner Eigenschaft als practischer Bergmann im Baireuther Oberlande vor gar nicht langer Zeit erst gesehen hatte. (Vgl. Humboldt 1863, I, 30)

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Hinter Sobrado Granit der mit
grossen Feldspatxllen. Darin 4–5 Lr. Lager
eingewachsener Kugeln wie bei Seiffen mit
4–6 deutlich abgesond. Stükken!
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Von jener Stelle an gegen die nordwestliche Gränze des Granits hin erscheinen erst Gneus, dann Glimmerschiefer und bald bei Lugo (209 Toisen) und Vamonde (180 Toisen) Gneus und Glimmerschiefer abwechselnd; alle streichend mit großer Regelmäßigkeit, wie der Gebirgszug selbst, von SW. nach NO. (Humboldt 1825a, 17)

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Dann Gneiß
St 3,5 p[.](?) Sept dann Glimmerschiefer St 4 Mer
85° bei Lugo u. Vamonde Gneis und Glimsch
abwechselnd genau u eine St 4 Sept
 Kommentar Christian Thomas und Humboldt 2012b
Der ganze Abfall gegen Betanzos und La Coruña ist wieder ein wahres Granit-Plateau mit zweierlei, tombakbraunen und silberweißen Glimmer. Hier und da ist der Granit (gar nicht in Gneus übergehend) deutlichst geschichtet, streichend hor. 2; nur in den tiefsten Thälern erscheint etwas Glimmerschiefer. (Humboldt 1825a, 17)

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Gra(?)  innerhalb der Zeiledann großes Granit-Plateau hier
und der Granit geschichtet St 2. Bei Giteris
Granit mit 2erlei schwarzem und silberweißem Glim̅er [sic]
Glim̅erschiefer St 3 bloß in Thälern bald Mer
bald Sept.

Den 28 Mai Gewitter bei Corunna

Electr. ohne  Kommentar Humboldt 2012b
Zündschwamm (Zunder). Für die Voltasche Methode bei der Verwendung des Elektrometer wurde Rauch verwendet, siehe dazu Ulrike Leitners Einleitung zur vorliegenden Edition, http://edition-humboldt.de/H0018408.

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Schwamm
2 Zoll nega
tiv

Luft aus Fucus vesicul innerhalb der Zeileserratus
geprüft. hielt 0,32 Oxygen.

Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Von Valencia nach Madrid. [= Tagebuch der Spanien-Reise 1799], hg. v. Dominik Erdmann und Christian Thomas unter Mitarbeit von Ulrike Leitner. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 6 vom 13.10.2020. URL: https://edition-humboldt.de/v6/H0018406


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