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cf. p 53–106

  
Große Ansicht (Digilib)

Bildnachweis

Bildbeschreibung Geographische Skizze; Tinte. Kommentar Die Skizze zeigt das Südliche Ural-Gebirge. Im oberen Teil ist der Ural-Durchbruch bei Orsk dargestellt, im unteren der Verlauf der Zentralkette des Ural mit den Guberlinskischen Hügeln und deren südlichen Fortsetzungen, die auf Humboldts Karte "Chaînes des Montagnes et Volcans de l'Asie Centrale" im dritten Band von "Asie Centrale" als Montagnes Katen Edir und Montagnes Ourkatch bezeichnet werden, sowie des Kara-Edir-Gebirges und dessen südlicher Fortsetzung, dem Mugodschar-Gebirge bis hin zum Ustjurt-Plateau (vgl. Humboldts Skizze auf Bl. 88r). Letzteres wurde laut Humboldt ziemlich allgemein als der Anfang des Ural angesehen, zumindest der Meridiankette des Ural (Humboldt 1844, I, 272f.). [Schließen]
   
 

Anmerkung des Autors (am oberen Rand) *** Grünstein porph. des Monts Mugodjares Meyen d. p 354 et 24, Lignites p 352.

On ne connoît pas des reconnoissances d’hommes blancs à Orenbourg ce qui gît à l’est du mer de la mine de plomb que jusqu’à latitude 49°; puis ce qui est à l’occident d’une ligne de la mine de plomb à l’embouchure du Sor Daria

Anmerkung des Autors (am linken Rand) ** à Ust Jurt . La côre orientale très bas se de la Caspienne a cependant des montagnes très élevées 1) près Magischlak latitude 49° 45 montagnes Tuk ka ragari 2) près Krasnaroz ki latitude 40° 15 mont Bu larski yä

A plus haut page 92

Anmerkung des Autors (am rechten Rand) * Ak-saka Asia Politique page 235 Mém II,3

NB Ust-Urt page 53

 Bei einem Besuch in der Kalmüken-Steppe beim Fürsten Serb-Dschab-Tjumenew, [dem] Anführer des Uluss der Khoschuten-Kalmüken, erhielt Humboldt Informationen zur Herkunft des Namens Aralsee (Humboldt 1844, I, 269, Anm.) Rose informiert im zweiten Band seines Reiseberichts ausführlich über diesen Besuch (Rose 1837/1842, II, 334-346).

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Calmouque chez Prince Tumenuf m’a expliqué
Humboldt leitet den Namen Aralsee in "Central-Asien" von einer kalmükischen Bezeichnung her: Eine mehr naturgemäße Etymologie ist die des Insel-Sees, (im Mongol.-Kalmük.: Aral-noor) welche man mir in der Kalmüken-Steppe bestätigte, als wir den Fürsten Serb-Dschab-Tjumenew [...] besuchten. Die von Alexander Burnes 1834 in seinen "Travels into Bokhara" (Bd 2, 188) vorgeschlagene Ableitung des Namens von der geographischen Lage des Sees zwischen den Flüssen Syrdarja und Amudarja und dem tartarischen bzw. türkischen Wort für „zwischen“ oder „Zwischenraum“ verwirft er (Humboldt 1844, I, 269 Anm.).


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Aral Nor ou Nuhr. Insel See.
Aral.

Lac Aksakal?

 Humboldts Beschreibung in " Central Asien " zufolge ein isolierter Berg in der Steppe der innern Kirghisen-Horde (zwischen der Wolga und dem Jaïk, im Nordosten von Tschernoi-Jar) (Humboldt 1844, I, 274).

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Bogdo Berg in Uralskische Steppe
 Der Berg Bogdo befindet sich links der Wolga, Tschorny Jar hingegen am rechten, dem westlichen bzw. südlichen Ufer. Die gegen Ende des ersten Drittels des 17. Jahrhunderts am linken Wolga-Ufer errichtete Festung, aus der die Ortschaft Tschorny Jar hervorging, war nach wenigen Jahren auf die andere Seite des Flusses verlegt worden.

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Tschornoje gegenüber
 Die Distanz zwischen Tschorny Jar und dem Berg Bogdo beträgt, wie von Humboldt vermerkt, rund 60 Werst bzw. Kilometer.

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distance 60 Werst

La mine de plomb est 3° à l’occident de Petropablofski de Sibérie latitude 49° 12′Utu tan latitude 48° longitude ¾° à l’est de Petropablofski de Sibérie

Pas de montagnes à peine des collines de Mine de plomb et Axacal jusqu’à latutide 41° ½. Elles commencent au Sud de ce parallèle au 3° à l’ est de Bockara surtout à l’est de Samarkand

Lac Axakul 47° ½ ? latitude 48° ½ longitude 1½ degré à l’est de Troitzk !

parlez de Chaîne Bukanbli Lemm

* Ritter II 647.

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829 [= Tagebücher der Russisch-Sibirischen Reise I], hg. v. Tobias Kraft und Florian Schnee unter Mitarbeit von Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0005449


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