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nemlich Hauptgoldfeinvorlage in
Ein Sumpf, der laut Rose die Einmündung der Miästa, eines kleinen Flusses, in die rechte Seite der Taškotarganka umgab (Rose 1837/1842, II, 29). In dem auch von Humboldt in "Central-Asien" erwähnten Sumpfland bei Miask zwischen den Flüssen Mjästa und Taschko-Torgan befanden sich nördlich der Miasta die Goldwäschen Carevo Alexandrovsk und Vtoro Pavlovsk, südlich des kleinen Flusses, aber ebenfalls noch in dem im Miasker Bergbau berühmten Sumpf der Mjästa zudem die Goldwäsche Tretje Kaskinovsk (Rose 1837/1842, II, 29f., 38, Humboldt 1844, I, 312, 317 mit Anm.).


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großen Sumpf v Alexandrowski
in dem die Miasta sich ver-
liert
u welcher auch von dem
Flüßchen Taschgurtarganka durch
ströhmt wird, Kanal wird jezt [für] die
Abwasserung des goldhalt. Sumpfes
gegraben.

6) Vtoro Pablowski. schon ganz in
Ein Sumpf, der laut Rose die Einmündung der Miästa, eines kleinen Flusses, in die rechte Seite der Taškotarganka umgab (Rose 1837/1842, II, 29). In dem auch von Humboldt in "Central-Asien" erwähnten Sumpfland bei Miask zwischen den Flüssen Mjästa und Taschko-Torgan befanden sich nördlich der Miasta die Goldwäschen Carevo Alexandrovsk und Vtoro Pavlovsk, südlich des kleinen Flusses, aber ebenfalls noch in dem im Miasker Bergbau berühmten Sumpf der Mjästa zudem die Goldwäsche Tretje Kaskinovsk (Rose 1837/1842, II, 29f., 38, Humboldt 1844, I, 312, 317 mit Anm.).


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jenem Sumpfe
. Bei der Goldwäsche Vtoro Pavlovsk war laut Roses Reisebericht noch im Vorjahr zuweilen Gold zwischen den Graswurzeln gefunden worden (Rose 1837/1842, II, 30). Funde größerer Goldstücke im Rasen, dicht unter der Erdoberfläche, hatte es Humboldts Aufzeichnungen zufolge auch bei der etwas weiter nördlich gelegenen Goldwäsche Carevo Nikolaevsk (vgl. Bl. 71r und 82r) sowie der Goldwäsche Carevo Pavlovsk nahe Beresovsk gegeben (vgl. die Briefe an Cancrin vom 21. Juni 1829 (Humboldt 2009a, 136, Nr. 37 und an Arago vom 13. August 1829 (Humboldt 2009a, 165, Nr. 50).


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selbst im
Rasen, zwischen Graswurzeln.
 Die
wichtigste von allen alluvionen giebt
noch  Zolotnik: Gewichtsmaß (Russland), 3 Zolotnik entsprechen 12,80 g3 Sol in  Pud: Gewichtsmaß (Russland), 100 Pud entsprechen 1,64 t100 p .  Hier etwas Zinno
ber g[e]rölle.

7) Perwo Pervo Pavlovsk, historisches Goldseifenwerk südlich der Flüsse Taškotarganka und Miasta im Südwesten von Miass; laut Rose höher hinauf in dem Thale der Miästa , d.h. weiter westlich gelegen als Vtoro Pavlovsk (Rose 1837/1842, II, 31). Nicht zu verwechseln mit ebenfalls im Hüttenbezirk von Miass, aber nördlich der Miasta gelegenen gleichnamigen Goldgrube sowie einer Goldwäsche gleichen Namens im Nordwesten von Berezovskij (vgl. Rose 1837/1842, I, 227).

Vgl. die als erledigt markierten Aufzeichnungen Humboldts über die Goldwäsche auf Bl. 71r.
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Pablowski
  Kommentar Florian Schnee
Die seit 1824 bearbeitete Goldwäsche hatte 1829 nur noch eine geringe Ausbeute geliefert: Der durchschnittliche Goldgehalt in  Pud: Gewichtsmaß (Russland), 100 Pud entsprechen 1,64 t100 Pud Sand war auf weniger als  Zolotnik: Gewichtsmaß (Russland), 1 Zolotnik entsprechen 4,27 g1 Zolotnik gesunken; der gesamte Ertrag von Januar bis Juli hatte sich auf  Russisches Pfund: Gewichtsmaß (Russland), 7 Russisches Pfund entsprechen 2,87 kg7 Pfund und  Zolotnik: Gewichtsmaß (Russland), 28 Zolotnik entsprechen 119,45 g28 Zolotnik belaufen (vgl. Rose 1837/1842, II, 31).

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nicht mehr bear
beitet
am Ufer der Miasta
ein Serpentinstein h. 1,4 Anmerkung des Autors (am oberen Rand) (Daneben ein Berg
Berchutski Gora worin zugleich
Lestwinit (Dolomit) Grünstein
und wahrer Hornstein.)

8) Marinski an der Quelle der Miasta.
berühmt wegen Varietät der Gerölle:
dichter Grünstein mit Jaspisgängen, Serpen
tin, trachytartiger Granit (doch nicht glasi
ger Fel[d]sp. etwas Quarz sonderbare perlartige
Construct. voll Hölungen  
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Bildbeschreibung Sehr kleine, in der Mitte einer Zeile eingefügte Skizze; Tinte. Kommentar Veranschaulichung der besonderen Gesteinsanordnung. Vgl. den Kommentar zur Skizze auf Bl. 71r. [Schließen]
   
[)]  Diesen Granit
fanden wir daneben in einem Hügel
geg. Mittag anstehen, theil weiß trachyt
artig, theil[s] in Porphyr übergehend, von
Grünstein umgeben, den Grünstein durch
brechend! 


Nicht weit davon wichtigste v.
allen mine d’or de Perwo Pablows-
ki  Rose gibt abweichend an, die Grube sei von 1796 bis 1812 betrieben worden (Rose 1837/1842, II, 36).

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angefangen 179 8(?)  über den ursprünglichen Text geschrieben9
. eingestürzt hat
etwas über  Pud: Gewichtsmaß (Russland), 1 Pud entsprechen 16,38 kg1 pud Gold eingetragen.
Man sieht  Lachter: Bergbauliches Längenmaß, 4 Lachter entsprechen etwa 8 m4- Lachter: Bergbauliches Längenmaß, 6 Lachter entsprechen etwa 12 m6 Lr mächtiges Quarzlager h. 1.
fällt 60° gegen Or . Hangendes Serpentinstein
und Talkschiefer. Liegendes Talkschiefer. Aber
ein Schacht deutlich im Granit (Beresit)
(hor 4) von kleinen Quarzgängen (hor 8) durch
sezt. Die Arbeit wahrscheinlich auf diesem klei-
nen Quarzgängen daher so weit

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829 [= Tagebücher der Russisch-Sibirischen Reise I], hg. v. Tobias Kraft und Florian Schnee unter Mitarbeit von Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0005449/81v


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