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| 95v82

 Die südlichen Fortsetzungen des Ilmengebirges werden (von Nord nach Süd) als Djambu Karagai, Kara Edir und Mugodschar-Gebirge bezeichnet (vgl. Rose 1837/1842, II, 179).

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une rangée de collines qui est
le prolongement de la chaîne de
l’Ilmen
.  Unleserliche Stelle (1 Wort) [...]  über den ursprünglichen Text geschriebenLe  Unleserliche Stelle [...]  über den ursprünglichen Text geschriebenvoyage de Miask
à Orsk se fait par conséquent
de N au S. dans cette vallée
longit.
[,] et le Djambouk Karagay
 Vgl. Bl. 88r

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p 95
) est à n’en pas douter
une continuation de cette même
chaîne orientale qui après s’être
joint en  In Humboldts geographischer Skizze auf Bl. 87v befindet sich die Sigle R bei einer geographischen Breite von etwa 49°. Sie markiert das Zusammentreffen der südlichen Ausläufer der Zentralkette des Ural mit dem Mugodschar-Gebirge, also den südlichen Ausläufern der östlichen Kette des Ural, ehe diese ins Ustjurt-Plateau übergehen.

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R
( Vgl. Bl. 87v.

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p 96
) à la
chaîne centrale de l’Irendik
et de Guberlinsk  über den ursprünglichen Text geschriebentourne vers
l’istme entre l’Aral et la
Caspienne. Der Ural verläuft zunächst parallel zur mittleren Kette des Ural-Gebirges, hier dem Irendyk-Gebirge, in südlicher Richtung, ehe er bei Orsk nach Westen, gen Orenburg und Oral fließt (vgl. Bl. 95v, Rose 1837/1842, II, 163 mit Anm. 1 sowie Helmersen 1831).
Humboldt verzichtete darauf, sich den Durchbruch des Ural-Flusses anzusehen. Nachdem er am 19. September 1829 um 5 Uhr Nachmittags in Orsk eingetroffen war, besichtigte er einen nahegelegenen Jaspis-Bruch (Rose 1837/1842, II, 184; vgl. ERST 54v) und setzte die Reise noch bei einbrechender Nacht fort. Am Morgen des 20. September befand er sich bereits in Ilinskaja. Rose und Hofmann hingegen blieben über Nacht in Orsk, um den Durchbruch des Ural zu besichtigen (Rose 1837/1842, II, 187193; vgl. ERST, Bl. 54v).


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Le Jaik naît dans la
vallée
de l’Ilmen
et y coule
jusqu’à ce qu’il brise la chaî
ne centrale
près Orsk.

Tous ce qui concerne l’Ural
jusqu’à Guberlinsk (Iremel, Kurk
tu
)  Unleserliche Stelle [...]  Humboldt bezieht sich vermutlich auf mündlichen Austausch mit Hofmann und Helmersen, die in den Jahren 1828 und 1829 den Südlichen Ural bereist hatten, am 3. September 1829 in Miass zu Humboldts Reisegruppe gestoßen waren und diese im Regierungsauftrag bis zur Abreise aus Orenburg am 26. September 1829 begleiteten (vgl. Rose 1837/1842, II, 21f., 231).

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appris de Mr Hofman et
Helmersen
, tous ce qui a rapport
à la prolongat. de la Chaîne de
l’Ilmen
en Djamb-Kar a(?) über den ursprünglichen Text geschriebenvers Ust
jurt
mes propres combinaisons tiré(?)[e(?)]s(?)
des  Goens hatte eine Manuscript-Karte vom Lande der Kleinen Kirghisen-Horde erstellt, die Humboldt Ende September 1829 bei seinem Aufenthalt in Orenburg konsultierte (Humboldt 1844, I, 276, Anm.)

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cartes de Genz
.  Ob diese Bemerkung sich auf den mündlichen Austausch mit Hofmann und Helmersen zwischen dem 3. und dem 26. September 1829 bezieht, als diese Humboldts Expedition begleiteten, oder später verfasst wurde und auf deren 1831 erschienene "Geognostische Untersuchung des Süd-Ural-Gebirges" rekurriert, wurde nicht ermittelt. In ihrer Einleitung konstatieren Hofmann und Helmersen wie Humboldt in seinen Aufzeichnungen, die Ilmenkette finde ihre südliche Fortsetzung in den Gebirgszügen Dschambu Karagai, Kara Edyr Tau und den Mugodscharischen Bergen, an welche sich schließlich das Plateau Usturt anschließe (Hofmann/Helmersen 1831, 3).

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( Hofm et H.
ont adopté mon opinion sur le
prolongement de l’Ilmen Kette.)
Les   Kommentar Florian Schnee

Gebirgszug oder Hügelkette im Südlichen Ural, westlich von Orsk und Guberlinsk bei Gir'yal nördlich des Ural-Flusses gelegen. Vgl. die Gory Girjalskaja auf diesem Kartenausschnitt der "Karte vom Ural Gebirge" (1837) aus dem ersten Band von Roses Reisebericht.

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mont.
Girialsk
( Vgl. Bl. 83r.

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p 105
) à l’oc. de Guberlinsk sont
  Kommentar Florian Schnee

Totliegendes, rotes Totliegendes, Rotliegendes: zeitgenössische bergmännische bzw. geologische Begriffe für eine aus mehreren Schichten oder Formationen bestehende Gebirgsart bzw. Gesteinsgruppe. Die Bezeichnung rotliegend wird auf ein oft rötliche Färbung zurückgeführt, die Bezeichnung totliegend auf mangelnde Abbauwürdigkeit.

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rotes totes
. Helmersen



à Orsk Asie sur rive gauche de l’Ural
montagne avec église de Grünstein
avec couche de Jaspe souvent d’un
beau rouge mais fameux Jaspisbruch
 Versta: Längenmaß (Russland), 7 Versta entsprechen 7,47 km7 W. au N. d’Orsk ,  über der Zeileplusieurs da über den ursprünglichen Text geschriebenCouches dans le
Grünn(?) hor 10,4 (60°. Oc)[.]


La montagne magnétique de Magnitnaja
est dans le grünstein et porphyre[.]


à Ouralsk: métropole des Cosaques de l’Oural
ou  Historischer russischer Name des Ural-Flusses bis zur Umbenennung 1775 auf Weisung Katharinas II.

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Jaik
. Il y a 2800 Cosaques qui ne  Unleserliche Stelle [...]
font que pêcher et qui payent à chaque
Cosaque qui fait le service militaire po(?) [ur]
eux  Russischer Rubel (Rubl'): Währungseinheit (Russland)300 r. On croit que chaque pêcheur
gagne par an plus de  Russischer Rubel (Rubl'): Währungseinheit (Russland)700. r . Certes que poisson
salé et Caviar seul (sans poisson fraix
et séché) étoit donné en ferme jusqu’en 1827
pour  Russischer Rubel (Rubl'): Währungseinheit (Russland)120.000 roubel. C’est seulement pour
la dixme qui se paye à Chancellerie
des Cosaques. Aujourd’hui on administre
la dixme qui rapporte –

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829 [= Tagebücher der Russisch-Sibirischen Reise I], hg. v. Tobias Kraft und Florian Schnee unter Mitarbeit von Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 7 vom 07.09.2021. URL: https://edition-humboldt.de/v7/H0005449/95v


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