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Bildbeschreibung Geographische Skizze; Tinte; Vorzeichnung mit Bleistift von fremder Hand, vermutlich von Fotij Il’ic Švecov. Kommentar Die Skizze zeigt den Hüttenbezirk zwischen Nižnij Tagil und Nev'jansk, dem Viluj und dem Belaja Gora . Angefertigt wurde sie offenbar nach einer Vorzeichnung von Švecov, die mit Bleistift in dünner Strichstärke angelegt und mit Legende und Notizen versehen war.
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 In dünnerer Strichstärke, vermutlich die Legende zu einer Vorzeichnung Švecovs.

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N.

 In dünnerer Strichstärke, vermutlich die Legende zu einer Vorzeichnung Švecovs.

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Ni. Tag

Nischnei
Tagilsk

R. Tagil

Tscher-
no

 In dünnerer Strichstärke ausgeführt, vermutlich die Legende zu einer Vorzeichnung Švecovs.

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Belay Gora

Belaya
Gora

 Fotij Il’ic Švecov hatte wahrscheinlich die Vorzeichnung der Karte angefertigt. Humboldts Skizze samt Beschriftung wurde über einer in dünnerer Strichstärke angelegten Vorzeichnung mit Legende und Notizen ausgeführt, die infolge der Überschreibung überwiegend unlesbar sind. Ein Einweisungszeichnen innerhalb der Skizze, dem sich die Anmerkung unmittelbar zuweisen ließe, findet sich nicht.

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commencée par
Mr. Schwetzow
.

Bertevaya

Mine
pourable
de Pablofs
Mias

lavage
 Vermutlich die historische Goldwäsche Bertewskoi, Rose zufolge in dem Nordwestabhange der Bertewaja Gora , in einem Thale, in welchem ein kleiner Fluss dem Wiluy zufließt, gelegen (Rose 1837/1842, I, 322).

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Beres
tevskoi

mine
d’or de puits
Neviansk

Herrlichste Gold
alluvionen zwischen
dem Tagil in süd-
westl.
Abfall der
Bertewaya Kette.

↑ Nord
pag. 123.

R. Wilui

Lavages de
Neviansk

Ne
viansk



Kupfergruben Soimonof

Lager hor 3,4 über den ursprünglichen Text geschrieben1,5 gegen NO 45° oben  Unleserliche Stelle (1 Wort) [...]  Unleserliche Stelle (1 Wort) [...] Serpentin
stein (mit oben etwas aufgeschwemt) unten
körniger Kalkstein. Schöner Malachit[.]


Kalkstein mit schwarzer Ablösung
hor  Unleserliche Stelle [...] 6 über den ursprünglichen Text geschrieben8,2 seiger.   Der Goldsand in der Nähe der Kupferbergwerke von Sojmonovskaja lagerte auf Kalkstein mit welliger Oberfläche, als ob vormals Ströme darauf eingewirkt hätten, heißt es im ersten Band von "Central-Asien" (Humboldt 1844, I, 317, Anm.). Rose zufolge war die Oberfläche ganz uneben, voller fussgrosser abgerundeter Erhöhungen und Vertiefungen und sah aus, als wäre sie von fliessendem Wasser ausgewaschen (Rose 1837/1842, II, 145).

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Oberfläche  Diese zwei Zeilen oberhalb stehende Ergänzung bezieht sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese Textstelle, obgleich das Einfügungszeichen nicht eindeutig zuzuordnen ist.

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 über der ZeileKalk
von altem
Wasser
dann sand darauf. Daneben
Rassipucha [.]

 Versta: Längenmaß (Russland), 18 Versta entsprechen 19,20 km18 Wer über den ursprünglichen Text geschriebenst v. Polefskoi hat man Bergwerk gehabt.


lavage   Kommentar Florian Schnee

Die zum Hüttenbezirk von Kyštym im Südlichen Ural gehörige, südwestlich in dem Thale der Tscheremschanka gelegene historische Goldseife (Serednij) Anninsk[oi], der Humboldt am 11. September 1829 auf dem Fahrt von Zlatoust nach Kyštym einen witterungsbedingt kurzen Besuch abstattete (vgl. Rose 1837/1842, II, 144, 146). Nicht zu verwechseln mit der südwestlich von Miass in der Nähe des Auškul’-Sees gelegenen Goldseife Anninsk[oi] (vgl. Rose 1837/1842, II, 42).

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Seredni Aninskoi
Thonsch. auf hor 1-2 p
Serpentin Gerölle  Zolotnik: Gewichtsmaß (Russland), 1,5 Zolotnik entsprechen 6,40 gSol   Kommentar Florian Schnee

Die Einmündung des Atkus in den Miass nördlich des Argasi-Sees lässt sich anhand heutiger geographischer Karten bestätigen, der von Humboldt angegebene Verlauf der Čeremšanka nicht. Der Wasserlauf dieses Namens im Gebiet des von Humboldt beschriebenen Hüttenbezirks südlich von Kyštym mündet nordwestlich des Uvil'dy-Sees in die Kosaya.

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 über den ursprünglichen Text geschriebenTscheremschanka fließt
in den Atkuss und dieser in Mias.

 Wahrscheinlich historische Schmuckstücke, die bei Arbeiten zur Erzgewinnung zutage gefördert worden waren. In Kyštym hatte man Humboldt Stücke von goldenen Armbändern und Panzerhemden, die am Irtiasch-See in der Nähe des Goldseifenwerkes Soimonowskoi gefunden worden waren, vorgelegt (Humboldt 1844, I, 313; 352 mit Anm.)

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Ringe(?)
See Irtiasch  Versta: Längenmaß (Russland), 7 Versta entsprechen 7,47 km 6 innerhalb der Zeile7 W. von Kischtim Dorfe


bei Kischtim
 über der ZeileSeredni Borsowka. Saphirfels
Grobheit(?). Granaten viele
Gerölle Serpent. aber
anstehend flasr. Gneis
 Versta: Längenmaß (Russland), 12 Versta entsprechen 12,80 km12 W. nördl. v.
Kischt.


bei Dorfe
Muchamebetiva
 Versta: Längenmaß (Russland), 8 Versta entsprechen 8,53 km8 W. au Sud O.
Soimanow  Unleserliche Stelle (1 Wort) [...]
 Unleserliche Stelle (1 Wort) [...] Gebirgs auf
Gneis flasr. Dort
weisse Zircone

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829 [= Tagebücher der Russisch-Sibirischen Reise I], hg. v. Tobias Kraft und Florian Schnee unter Mitarbeit von Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 7 vom 07.09.2021. URL: https://edition-humboldt.de/v7/H0005449/73r


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