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 Zum Nutzen der zahlreichen Wegmessungen schreibt Humboldt in einem Brief aus Jekaterinburg vom 21. Juni 1829 an Cancrin: Eine große Zahl von Barometermessungen an beiden Abfällen des Ural u auf dem sänftigen plateau werden eine interessante Profil Zeichnung und sichere Resultate über die Wasserscheide (divortium aquarum) geben. Die Kenntniß der wahren Configuration des Bodens ist, wie ich glaube, für die Leitung der bergmännischen Arbeiten nicht unwichtig (Humboldt 2009a, 135).
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Kungur
389.4 21.3(?)° C
358.5 16° R
Ab 747.9 Höle im August Eis


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9 h ½ m. 385.8 vorher einzelne Jocher St 2.
Dorf Bilserskaya 355.4 Ural
22.°5 C. 741.2
15.2[°] R.

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Berg 8 W. 382.2 12 h ½ m
Mayaki Gorà 350.5 21.°2 C
732.7 alles Lil. Martagon Fritill.

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Berg 17 W 380.1 21.5[°] C
1h ¾ Ab 349.2 17° R
Klenovaya Gorà 729.3


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Dorf Klanovska
ya
3 h Ab
385,1
354 2
739.3
 
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Bildbeschreibung Bergprofil; Bleistift. Kommentar Die einfache Skizze steht wohl im Zusammenhang mit der von Humboldt geplanten und im Brief an Cancrin erwähnten Profilzeichnung des Urals. Bei dem in der Skizze angedeuteten Plateau handelt es sich um das Plateau von Berjosowski, in dessen Tagebau Humboldt überdurchschnittlich hohe Goldvorkommen registrierte (vgl. Humboldt 1843, I, 504–505). Vgl. hierzu auch den Kommentar zur zweiten Skizze auf dieser Seite. [Schließen]
   
25° C
source 3.°2 R
aber Eis bis
in(?)
7 Fuß!

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Berosovoya Gorà 378.2 4h ¾ Ab.
Asie(?) [...] 348.4 20.5[°] C
Birken Pin sylv 726.6 16[°] R
2 Cypres ein plateau 8 Werst

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Dorf Kirgisschanzkaya
8 h Ab  
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Bildbeschreibung Bergprofil; Bleistift. Kommentar Über das hier skizzierte Plateau, die für die Forschungsreise zentrale Frage der euro-asiatischen Wasserscheide und die mit den Messungen dieser Seite verbundene Reiseroute schreibt Rose: Drei Werste weiter kommt man bei dem Dorfe Taliza über einen dritten kleinen Nebenfluss der Tschussowaja; diess ist aber auch der letzte auf diesem Wege, welcher den Europäischen Gewässern zufliesst. Der Weg erhebt sich nun ganz allmählig noch etwa sechs Werste, bis man auf der Höhe eines breiten Bergrückens angelangt ist, der den Namen Beresowaja Gora führt, wie der, welcher zwischen Klenowskaja und Kirgisschanskaja gelegen ist. Er bildet auf diesem Wege die höchste Erhebung, erreicht jedoch nur die sehr mässige Höhe von 1271 Fuss, die also nur um weniges die des frühern gleichnamigen Berges übertrifft. (Rose 1837/1842, I, 126). [Schließen]
   
382,3
349.6
731.9
18.°8 C
14 R

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Grobowskoi Dorf 382.4 3 ½ h m
3 Juin 347.4 air 6 R  innerhalb der ZeileR
729.5 10° C



alter See  am linken Rand ⎡Bilimbojewskoi 6 h Dorf 734.4


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8 h m 380.7 382.4 Warme Berg 16.7[°] C
 Unleserliche Stelle (1 Wort) [...] Gora 343.3 341.8 Bolschaya toplaya
Gora
724.0 724.2

 Das Einweisungszeichen bezieht sich auf eine als erledigt markierte Passage im letzten Viertel von Bl. 5r zu Beobachtungen vom 3. Juni 1829.

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Zitierhinweis

Humboldt, Alexander von: Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829 [= Tagebücher der Russisch-Sibirischen Reise I], hg. v. Tobias Kraft und Florian Schnee unter Mitarbeit von Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 7 vom 07.09.2021. URL: https://edition-humboldt.de/v7/H0005449/5v


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