spanischer Kartograph; wurde zusammen mit dem später bekannten Geographen Tomás López zum Studium der Kartographie nach Paris geschickt; 1763 oder 1764 wieder in Madrid, zum königlichen Geographen ernannt; 1765–1775 Arbeit an der Südamerika-Karte, mit deren Kompilation er beauftragt worden war, nur anfangs gemeinsam mit López; erhielt 18000 Reales dafür und mußte noch anderweitig arbeiten, um seine zahlreiche Familie zu ernähren; die Karte bestand aus 8 Blättern; anfänglich gut aufgenommen, wurde sie wegen der von der Regierung beanstandeten Grenzziehung zwischen spanischen und portugiesischen Besitzungen eingezogen und der weitere Druck verboten; La Cruz verlor seine Pension und kämpfte um seinen Lebensunterhalt; sein Kollege Lopez erkannte den Wert der Karte erst nach La Cruz' Tode an; Faden in London gab die Karte 1799 neu heraus – (zu Humboldts Besitz der Karte s. die Anm. S. 489f.)


Nachweise in gedruckten Editionen

Briefe der Reise in die amerikanischen Tropen

Humboldt, Alexander von (1993): Briefe aus Amerika 1799-1804. Bearbeitet von Ulrike Moheit. Berlin: Akademie Verlag (Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung, 16).

    In den Quellen
  • Nr. 56

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      Zitierhinweis

      La Cruz Cano y Olmedia, Juan de. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 5 vom 11.09.2019. URL: https://edition-humboldt.de/v5/H0004246


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