17. Januar 1847

H. beim Joseph Mendelssohn zum Diner; Zusammentreffen mit Kurd von Schlözer.

18. Januar 1847

H. wir Ritter des Schwarzen-Adler-Ordens; dies ist höchste preußische Auszeichnung (Brief von König FW. IV. an Humboldt, Berlin, 18.1.1847 ).

Mitte Mai 1847

H. wegen eines „Blutgeschwürs“, das erste „seit Sibirien“, 14 Tage bettlägerig (Brief an Galle u.a.).

30. Mai 1847

Domingo Faustino Sarmiento reist mit der Bahn nach Potsdam, um H. zu besuchen. Er zahlt am 31.5. in Berlin 60 Taler für ein Bildnis H.s.

06. Juni 1847

Meyerbeer sucht H. in Potsdam auf. H. soll dem König mehrere Wünsche von Hector Berlioz vortragen.

15. Juni 1847

Der Maler Wilhelm von Kaulbach (1805–1874) um 3 Uhr in Sanssouci zur königlichen Tafel, sitzt zwischen H. und Olfers. H. zeigt ihm nach der Tafel Sanssouci.

Juli 1847

Besuch des Botanikers Charles Grenier bei H.

02. Juli 1847

Der nordamerikanische Forschungsreisende John Loyd Stephens (1805–1852) besucht H. in Potsdam.

02. September 1847

H. hört mit Christian Daniel Rauch bei F. W. Graf von Redern in Görlsdorf bei Angermünde die Sängerin Henriette Sontag.

10. September 1847

Der englische Astronom George Biddell Airy (1801–1892) besucht H. in Potsdam.

14. September 1847

H. verbringt seinen Geburtstag in Tegel bei Gabriele von Bülow. Prinzessin Augusta von Preußen ist anwesend. Meyerbeer besucht H. zu seinem Geburtstag. Tagebucheintragung: „H., den ich wie ein höheres Wesen bewundere, wie einen Vater verehre und liebe. Ich […] verehre ihm einen Baumkuchen (den er gern ißt) mit einem Blumenkranz“.

17. September 1847

Der Dichter Bernhard von Lepel (1818–1885), Freund Theodor Fontanes, besucht H., um ihm die Ode „An Humboldt“ vorzulesen. H. seinerseits liest aus „Kosmos“, Bd. 2. (vgl. Brief von Lepel an Fontane, Berlin, 18.9.1847 in: Theodor Fontane und Bernhard von Lepel. Der Briefwechsel. Kritische Ausgabe, Bd. 1, hrsg. v. Gabriele Radecke. Berlin, New York 2006, S. 64–66, Text der Ode und Kommentar: Bd. 2, S. 937–944).

21. September 1847

Auf Hs. Empfehlung liest Bernhard von Lepel dem Dichter Ludwig Tieck die Ode „An Humboldt“ in Potsdam vor (vgl. Brief von Lepel an Fontane, 21./23.9.1847 in: Fontane-Lepel, Briefwechsel, a.a.O., Bd. 1, S. 66–67).

22. September 1847

H. gibt bekannt, dass der Druck von Bd. 2 des „Kosmos“ beendet sei.

25. September 1847

Meyerbeer lädt Franz Grillparzer für den 26.9., 4 Uhr zum Essen bei Amalie Beer ein, H. ist anwesend.

04. Oktober 1847

H. reist zum achten und letzten Mal seit seiner Übersiedlung von Paris nach Berlin in die französische Hauptstadt (zum vierten Mal unter Friedrich Wilhelm IV.). Reiseroute: Hannover, Bielefeld, Köln, Horchheim (am 7.10., abends bei Joseph Mendelssohn eingetroffen; er bleibt dort bis zum 10.10. und trifft am 9.10. mit Georg von Cotta zusammen), mit dem Dampfboot nach Bonn (10.10.; Besuch der Sternwarte und beim Universitätskurator August von Bethmann-Hollweg), Köln (10.10., abends), mit der Eisenbahn nach Aachen (11.10.). Am 12.10., 9 Uhr, mit der Eisenbahn in rund 18 Stunden (mit 2 Stunden Aufenthalt in Brüssel) nach Paris. H. bleibt dort vom 13.10. früh bis zum 12.1. 1848. Er wohnt: Hôtel de Londres, Rue des Petits Augustins n. 3.

10. November 1847

Beim Eintreffen von Bd. 2 des „Kosmos“ in Leipzig erfolgt ein Ansturm auf den dortigen Kommissionär des Verlages Cotta.

Ende November 1847

Der 2. Bd. des „Kosmos“ erscheint.

22. November 1847

H. unternimmt einen Ausflug zum Schloss Dampierre bei Versailles, wo er Honoré d'Albert Duc de Luynes besucht.

24. November 1847

Meyerbeer besucht H. in Paris. Am Tage zuvor hatte er auf Veranlassung H.s die Herzogin von Orléans besucht.

26. November 1847

H. stellt Meyerbeer dem preußischen Gesandten in Paris, Heinrich Alexander von Arnim, vor.

28. November 1847

Meyerbeer zum Diner bei dem Bankier August Leo. H. ist anwesend.

07. Dezember 1847

Diner beim preußischen Gesandten in Paris; anwesend: H., Meyerbeer.

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt-Chronologie. Hg. von Ingo Schwarz. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://edition-humboldt.de/X0000001

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