27. Januar 1840

H. schickt den Philologen Paul Ackermann (1812–1846), den ihm „als Litterator dringend empfohlenen Franzosen“, zu Christian Daniel Rauch.

10. März 1840

H. anläßlich des Geburtstages der Königin Luise beim Kronprinzen von Preußen (19–22.30 Uhr).

28. Mai 1840

H. gibt zu Ehren des Geologen Sir Roderick Murchison ein Frühstück; anwesend: Olfers, Verneuil, Meyendorf, Salm-Dyck und der Duc de Valençay.

1. Juni 1840

H. hält auf einem anläßlich der Säkularfeier der Thronbesteigung Friedrichs II. von der Berliner Akademie der Wissenschaften veranstalteten Festmahl eine kurze Ansprache. Grundsteinlegung des Denkmals für Friedrich II. von Christian Daniel Rauch.

7. Juni 1840

Tod Friedrich Wilhelms III.; sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm IV., zieht H. noch stärker zum Hofdienst heran, ohne sich jedoch politisch von ihm beeinflussen zu lassen.

14. Juni 1840

H., Rauch und ein junger Architekt in Tegel.

8. August 1840

An diesem und dem folgenden Tage empfängt H. den russ. Historiker Aleksandr Ivanovic Turgenev (1785–1846) in Sanssouci. H. bestellte bei Turgenev Kopien von Briefen von Leibniz an Zar Peter I.

25. August 1840

H. reist von Berlin über Stettin nach Königsberg ab.

27. August 1840

H. trifft in Königsberg ein, um an der Krönungsfeier Friedrich Wilhelms IV. teilzunehmen. Er bleibt dort bis 12.9. Am 4.9. nimmt H. an einem Stapellauf teil; am 5.9. geben ihm zu Ehren die Professoren der Universität ein Festessen. Während des Aufenthalts unternimmt er einen Ausflug an die „Bernsteinküste“. Friedrich Wilhelm IV. 4.9. Teilnahme an einem Stapellauf, 5.9. Fahrt zum Manöver und Besuch des Grafen August von Dönhoff (1779–1874) auf Schloss Friedrichstein, 11.9. Fahrt mit mit einem Dampfboot in Begleitung H.s und der Prinzen nach Schloss Holstein und auf das Frische Haff, zurück nach Königsberg.

13. September 1840

H. weilt bis zum 16.9. in Danzig, um an einer durch die „Naturforschende GeselIschaft“ zu seinem 71. Geburtstag veranstalteten Feier teilzunehmen. Am 14.9. wird ihm das Diplom als Ehrenmitglied der Gesellschaft überreicht; am gleichen Tag gibt man ihm zu Ehren in Zoppot ein Festessen, an dem 46 Personen teilnehmen; H. spricht Dankesworte. In der Nacht zum 17.9. trifft er wieder in Berlin ein. Der König geht am 12.9. über Marienburg nach Danzig.

3. November 1840

H. besucht zweimal den in Berlin weilenden Grafen Georg von Cancrin.

30. November 1840

H. veröffentlicht die Bitte, künftig Bücher, Kunsterzeugnisse und Gesuche, die für den preußischen König bestimmt sind, nicht mehr an seine Adresse zu schicken.

8. Dezember 1840

H. wird Mitglied des preußischen Staatsrates. Der Staatsrat war das höchste beratende Gremium des Monarchen. Zu Hs. Tätigkeit im Staatsrat siehe Holtz, Bärbel: Ungleiche Briefpartner. Eine einleitende Studie. In: Alexander von Humboldt, Friedrich Wilhelm IV. Briefwechsel. Hrsg. v. Ulrike Leitner unter Mitarb. v. Eberhard Knobloch. Berlin 2013, S. 9–30.

12. Dezember 1840

H. nimmt zum ersten Mal an einer Sitzung des preußischen Staatsrates teil. Ein Thema der Beratung ist die „Regulierung des Judenwesen“.

19. Dezember 1840

H. nimmt an der Sitzung des preußischen Staatsrates teil. Thema der Beratung ist die „Regulierung des Judenwesen“.

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt-Chronologie. Hg. von Ingo Schwarz. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://edition-humboldt.de/X0000001

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