01. Januar 1836

An diesem und dem folgenden Tage weilt H. auf der Durchreise von Paris nach Berlin in Frankfurt/Main, wo er mit dem Forschungsreisenden Eduard Rüppell zusammentrifft. H. reist über Weimar (5.1.) und trifft am 9.1. oder kurz davor wieder in Berlin ein.

06. Februar 1836

Carl Ritter trägt in der Berliner Gesellschaft für Erdkunde Notizen H.s über die ältesten Karten von Amerika und den frühesten Gebrauch dieses Namens zur Bezeichnung jenes Erdteils vor.

10. Februar 1836

H. ist in Berlin bei der Beisetzung des am 6.2. verstorbenen Minralogen Friedrich Hoffmann (geb. 1797) anwesend.

28. März 1836

H. von 11–13.30 Uhr bei Karl August Varnhagen von Ense (1785–1858). Man bespricht u.a. die Vorrede zu Wilhelm von Humboldts Werk über die Sprachen.

23. April 1836

H. gibt durch einen Brief an den Präsidenten der „Royal Society“ in London, dem Herzog von Sussex, den Anstoß zur weltweiten Einrichtung geomagnetischer Stationen.

11. Mai 1836

H. ganz früh bei Varnhagen von Ense; bleibt 11/2 Stunden. Hauptgegenstand des Gesprächs ist der Besuch der französischen Prinzen (Ferdinand-Philippe d'Orléans (1810–1842), Louis d'Orléans, duc de Nemours (1814–1896), die Preußen besuchen werden.

15. Mai 1836

Sonnenfinsternis; der Kronprinz und die in Berlin anwesenden französischen Prinzen wollen sie auf der Sternwarte beobachten. (Beleg: H. an Johann Franz Encke, 14.5.1836).

25. Mai 1836

H. bis zu diesem Tag in Potsdam beim König. Friedrich Wilhelm III. ist seit dem 5.5. in Potsdam, geht am 8.5. nach Berlin, am 23.5. nach Potsdam, am 25.5. nach Berlin.

26. Mai 1836

H. besucht George Ticknor in Berlin. Gespräche über Ancillon und H.s Vorliebe für Paris.

27. Mai 1836

H. holt um 11 Uhr mit seinem Wagen Ticknor ab, um ihm die Bau-Akademie und die naturwissenschaftliche Sammlung in der Berliner Universität zu zeigen. Zum Dinner sind H. und Ticknor bei dem englischen Gesandten Lord William Russel.

Juli 1836

Der französische Botaniker Adolphe-Théodore Brongniart (1801–1876) weilt für einen Tag in Teplitz bei H.

11. Juli 1836

H. in Paretz. Der König geht am 10.7. nach Paretz und kehrt am 11.7. nachmittags nach Charlottenburg zurück.

Mitte Juli 1836

H. in Teplitz (B: 16.7.). Er gebraucht zum ersten Mal in seinem Leben den Kissinger Brunnen. Reisedaten Friedrich Wilhelm III.: 14.7. Abreise, 15.7. 5 Uhr morgens Ankunft in Teplitz, 11.8. Abreise von Teplitz, 12.8. Ankunft in Potsdam.

25. Juli 1836

H. gibt an die Presse eine Aufforderung weiter, sich an den von Victor-Charles Lottin auf Island vom 10.–15.8. geplanten Messungen der magnetischen Variation durch korrespondierende Beobachtungen zu beteiligen.

02. August 1836

Auf einem Ausflug von Teplitz reist H. mit Friedrich Wilhelm III. von Tetschen auf der Elbe nach Schandau. Am nächsten Tage fahren sie auf der Elbe von Schandau über Rathen zur Bastei. Am 4.8. speisen sie in Pillnitz und sind am Abend dieses Tages wieder in Schandau. Am 15.8. ist H. wieder in Berlin. Abreise des Königs von Teplitz am 11.8., am 12.8. in Potsdam, weiter nach Charlottenburg.

12. September 1836

H. lädt Christian Daniel Rauch ein, mit ihm am 14.9. nach Tegel zu fahren.

21. September 1836

H. reist in der Nacht zum 22.9. nach Jena, um an der XIV. Versammlung der „Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte“ teilzunehmen. Er spricht am 23.9. über „die Verschiedenartigkeit des Naturgenusses und die wissenschaftliche Entwicklung der Weltgesetze“. Diesen Vortrag wiederholt er am 24.9. abends auf einem Empfang bei dem Universitätskurator Anton Freiherr von Ziegesar. Am gleichen Tage hat er zuvor Mitteilungen über verschiedene wissenschaftliche Fragen gemacht und Bilder des Malers Johann Moritz Rugendas vorgelegt. Am 25.9. besucht er den Philosophen Karl Hermann Scheidler. Am 26.9. hält H. einen weiteren Vortrag über „zwei Versuche, den Gipfel des Chimborazo zu erreichen“.

10. November 1836

H. lobt die Jenaer Naturforscherversammlung im Gespräch mit Varnhagen von Ense.

20. November 1836

In der Nacht zum 21.11. wird H. auf der Rückreise von Potsdam beinahe durch vom Sturm umgeworfene Pappeln erschlagen. [NB: Jahr noch unsicher!]

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt-Chronologie. Hg. von Ingo Schwarz. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://edition-humboldt.de/X0000001

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