10. Januar 1833

H. muss sich nach Tegel begeben, um seinen Bruder Wilhelm wegen des Brandes der Tegeler Mühle zu trösten (Brief an S. H. Spiker).

April 1833

H. befasst sich mit der Vorbereitung der Chronometer-Expedition (Ostseeküste) des russischen Geodäten General Fedor Fedorovic Schubert. H. leidet an einer Grippe (mit Rückfall).

10. Mai 1833

In Hs. Wohnung wird Wilhelm Seifert, der Sohn von Emilie und Johann Seifert, durch den Hofprediger Friedrich Strauß getauft (Beleg: H. an Ehrenberg, 10.5.1833)

3. Juni 1833

H. liest in der physikalisch-mathematischen Klasse der Berliner Akademie über „Strömungen der Südsee“.

27. Juni 1833

H. liest in der Berliner Akademie über „Meeresströmungen im allgemeinen und besonders über eine kalte Meeresströmung an der Westküste von Südamerika“.

Juli 1833

5 Tage in Paretz (B: 14.7.). Der König fährt am 13.7. nach Paretz und am 16.7. zurück nach Potsdam.

24. Juli 1833

H. reist von Berlin nach Teplitz ab, Ankunft 26.7. Anfang August in Begleitung Friedrich Wilhelms III. Exkursion in die Sächsische Schweiz; Rückreise nach Teplitz vom Großen Winterberg über Schandau und Peterswalde; am 3. und 4.8. Zusammentreffen mit Zar Nikolaus I. von Russland in Lobositz. H. verfasst in Teplitz am 20.8. ein Gutachten über die „Herantreibung des Meissner Stollens in die Freiberger Erzreviere“. Abreise von Teplitz etwa 24.8. Auf der Rückreise besucht er in Dessau das Schloss Luisium (B: 29.8.) und den Apotheker, Botaniker und Astronomen Samuel Heinrich Schwabe (B: 31.Aug.). Wahrscheinlich hat H. bei dieser Gelegenheit auch Wörlitz besucht. Am 2.9. ist er wieder in Berlin. Reisedaten Friedrich Wilhelm III.: 24.7. Abreise, 15.7., Ankunft in Teplitz. Am 2. und 3.8. der übliche Geburtstagsausflug nach Schandau. 3.8. zurück nach Teplitz, Diner mit 240 Kurgästen. Treffen mit Kaiser Franz I. von Österreich. 14.8. Fahrt nach Theresienstadt, das Diplomatische Corps folgt den Herrschern. 24.8. Abreise von Teplitz über Herzberg, 25.8. Ankunft in Potsdam.

15. September 1833

H. reist von Berlin in Begleitung von Karl Sigismund Kunth nach Breslau ab, um an der XI. Versammlung der „Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte“ teilzunehmen. Er trifft am 17.9. in Breslau ein und hält mehrere Vorträge: Am 18.9. über den Einfluß, den eine Richtung der modernen Literatur, die Landschaftsmalerei und der Anbau exotischer Gewächse auf die Belebung des Naturstudiums ausgeübt haben, am 19.9. über ein Farbenschema L. von Buchs für geognostische Karten und über Pasigraphie im allgemeinen, am 21.9. über die Bildung der Steinkohle, am 23.9. über Meeresströmungen im allgemeinen, sowie über einen Strom kalten Wassers in der Südsee, über einen heißen Strom im Golf von Florida und den Einfluß desselben auf die benachbarten Länder, am 23.9. über das Vorkommen von Robben im Kaspi-, Aral-, Baikal- und Balkaschsee, ferner über Delphine in den überschwemmten Uferwäldern des Orinoco und über Fische im Kaspi-See. Außerdem ergreift er in mehreren Sitzungen das Wort zu Diskussionsbemerkungen. Am 27.9. ist er wieder in Berlin. H. wird Ehrenmitglied der Královská Ceská Spolecnost Náuk v Praze.

Winter 1833

Im Wintersemester 1833/34 hört H. die Universitätsvorlesungen des klassischen Philologen August Böckh über griechische Altertümer und nimmt an einem Kolleg des Chemikers Eilhard Mitscherlich sowie an dessen Experimenten mit einem galvanischen Apparat teil. In den folgenden zwei Jahren hört er August Böckhs Vorlesungen über griechische Literaturgeschichte.

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt-Chronologie. Hg. von Ingo Schwarz. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://edition-humboldt.de/X0000001

Highlights

Browsen

Jahr
Weitere Daten in der Chronologie anzeigen

Volltextsuche


Jahr
In Volltextsuche mit einbeziehen

Die Erstellung der Datenbestände der edition humboldt digital ist ein fortlaufender Prozess. Umfang und Genauigkeit der Daten wachsen mit dem Voranschreiten des Vorhabens. Ergänzungen, Berichtigungen und Fehlermeldungen werden dankbar entgegengenommen. Bitte schreiben Sie an edition-humboldt@bbaw.de.