16. Oktober 1794

H. besucht das Hauptquartier des Feldmarschalls Graf Möllendorf in Wörrstadt.

17. Oktober 1794

Rückkehr H.s von Mainz nach Frankfurt/Main.

8. November 1794

H. wieder in Bayreuth.

12. November 1794

H. bis 21.11. in Goldkronach (Generalbefahrung).

10. Dezember 1794

H. in Steben. Er reist von dort zur Generalbefahrung nach Kaulsdorf und Lauenstein.

14. Dezember 1794

H. weilt bis zum 19.12. zu Besuch in Jena. Zusammentreffen mit Goethe und Schiller. Am 20.12. will H. bis Kaulsdorf und Lauenstein, am 21.12. bis Steben reiten.

29. Januar 1795

H. in Berneck, reitet am 30.1. nach Bayreuth zurück.

3. Februar 1795

H. wird die Leitung des schlesischen Bergbaus angetragen; er lehnt am 27.2. ab.

5. Februar 1795

H. wieder in Berneck.

14. Februar 1795

H. kehrt nach Bayreuth zurück.

3. März 1795

H. wieder in Bayreuth.

26. März 1795

H. bittet um Entlassung aus den Pflichten eines Oberbergmeisters.

2. April 1795

H. reitet von Steben bis Hof und reist dann mit Extrapost nach Leipzig weiter, wo er am 4. oder 5.4. eintreffen will.

5. April 1795

H. weilt für 6 Tage in Leipzig bei Freiesleben.

16. April 1795

H. bleibt bis 20.4. auf der Durchreise in Jena und nimmt seine in den Vorjahren begonnenen galvanischen Versuche wieder auf, an denen sich jetzt auch sein Bruder Wilhelm und Goethe beteiligen.

28. April 1795

H. verfasst in Steben einen Bericht über das Nailaer Bergamtsrevier.

1. Mai 1795

H. wird zum Oberbergrat ernannt und von den Pflichten eines Oberbergmeisters entbunden.

12. Juni 1795

H. in Arzberg (Generalbefahrung).

15. Juni 1795

H. wieder in Bayreuth.

17. Juli 1795

H. bricht an diesem Tage von Bayreuth aus zu einer Reise nach Oberitalien sowie in die Schweizer und Französischen Alpen auf. Reiseroute des ersten Teils der Reise (gemeinsam mit von Haeften): München, Innsbruck, Hall in Tirol, Trient (B: 28.7.), Treviso, Venedig, Verona, Padua, Euganeen, Vicenza, Parma, Mantua, Genua, Pavia, Mailand (B: 26.8.), Lago Maggiore, St. Gotthard, Luzern (B: 2.9.), Grindelwald, Genf, Bern, am 12.9. nach Thun (von hier bis Basel als Begleiter Hardenbergs), über den Thunersee nach Unterseen, Interlaken und nach Grindelwald, Besichtigung des Gletschers (13.9.), nach Lauterbrunnen, über den Thunersee zurück nach Thun (14.9.), durch das Emmental und über Langnau, über die Hasenmatt (höchste Erhebung im Kanton Solothurn) und Burgdorf (15.9.), nach Solothurn, Besteigung des Weissenstein mit Hardenberg, Übernachtung in einer Sennhütte (16.9.), nach Basel (17.9.), am 18.9. von Basel über Schaffhausen (etwa 20.9.) nach Konstanz (?), von wo von Haeften allein zurückreist. Reiseroute des zweiten Teils der Reise (gemeinsam mit J. K. Freiesleben): Zürich, Aarau, Bern (B: 30.9.), Genf, Servoz, Chamonix, Tal von Chamonix, Vallorcine, durch das Wallis auf den St. Bernhard, Bourg-St. Pierre (2 Tage), Bex-les-Bains, Aigle, Vevey, Fribourg, Bern (B: 17.–20.10., 17.10. erneutes Zusammentreffen mit Hardenberg), Thun, Interlaken, Lauterbrunnen, Grindelwald, Brienz, Haslital und Sachseln am Sarnersee, Altdorf, St. Gotthard, Airolo, Faido, zurück über Luzern, Zürich (31.10. abends), Schaffhausen (B: 5.11., Abreise für den 6.11. vorgesehen), Öhningen am Bodensee, Bayreuth (B: 20.11.).

November 1795

H. in Steben, Sichersreuth (B: 2.12.), Lauenstein, Goldkronach und Arzberg bis Anfang Februar 1796 tätig.

24. Januar 1796

„Je conçus l’idée d’une physique du monde.“ (Brief H. an M.-A. Pictet, 24.1.1796). Erster Beleg für die wohl schon zuvor vorhandene Absicht, eine „physische Weltbeschreibung“ zu verfassen.

16. Februar 1796

H. reist von Bayreuth nach Berlin, wohin ihn Hardenberg zur Bearbeitung Bayreuther Angelegenheiten (vorwiegend Finanz- und Münzfragen) im Ministerium gerufen hat. Ankunft etwa 27.2. Er trifft in Tegel seinen Bruder Wilhelm und seine Schwägerin Caroline von Humboldt, die dort bei seiner an Brustkrebs erkrankten Mutter weilen.

26. März 1796

H. hinterlegt sein Testament beim Stadtgericht Berlin.

5. April 1796

Mittagessen der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt mit Ernst Ludwig Heim bei Hardenberg.

7. April 1796

H. nimmt an einer Konferenz zur „Wegschaffung des Preußischen Courants aus den Fränkischen Fürstenthümern“ unter Anwesenheit Hardenbergs teil.

17. April 1796

H. kehrt über Jena nach Bayreuth zurück, wo er mehrere Wochen an einer fiebrigen Erkrankung leidet.

Juli 1796

H. wird zum Fürsten Friedrich Ludwig von Hohenlohe-Ingelfingen nach Ingelfingen gesandt, um von dort aus mit militärischer Eskorte den Befehlshaber der in Württemberg eingerückten Truppen, General Jean-Victor Moreau, aufzusuchen und mit ihm über die Beachtung der Neutralität der Fränkischen Fürstentümer und der Hohenloheschen Besitzungen zu verhandeln (B: 17.7.: Ingelfingen; 18.7.: Ansbach; 21.7.: Ingelfingen; ? Juli: Stuttgart).

31. Juli 1796

H. von seiner erfolgreichen Mission zurück und wieder in Ingelfingen.

2. August 1796

Abreise H.s von Ingelfingen.

22. August 1796

H. wieder in Bayreuth.

23. August 1796

H. mit Reinhard und Christiane von Haeften, geb. Cramon, in Sanspareil (Eintrag im Gästebuch des Gasthauses Münch)

16. Oktober 1796

Unfall H.s bei Versuchen mit dem von ihm konstruierten Lichterhalter im Alaunwerk zu Berneck.

18. Oktober 1796

H. liest in der „Gesellschaft der naturforschenden Freunde“ in Berlin bei Bergrat Karsten: „Versuch über die Natur des Lichtstoffs und dessen Entbindung“.

Anfang November 1796

H. bereist mit Bergmeister Friedrich Killinger und Münzmeister Christian Friedrich Gödeking 8 Tage lang die Oberpfalz und das Fichtelgebirge und entdeckt den Magnetismus des Haidbergs bei Gefrees (B: 14.11., Brief an A. G. Werner, 21.12.1796).

22. November 1796

In der „Königlich privilegirten Berlinischen Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen“ erscheint die Anzeige des Todes von Marie Elisabeth von Humboldt. „Ich mache diesen Todesfall allen Verwandten und Freunden unsers Hauses für mich und im Namen meiner Brüder, des Legationsraths und des Oberbergraths von Humbold [sic!], hierdurch ergebenst bekannt, verbitte aber alle schriftliche Bezeigung einer Theilnahme, deren ich bei jedem, welcher die Verewigte näher kannte, ohnehin versichert bin. Berlin, den 19ten Novbr., 1796. Rittmeister [Ferdinand] v. Holwede.“

24. November 1796

H. erhält die Nachricht vom Tode seiner Mutter.

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt-Chronologie. Hg. von Ingo Schwarz. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://edition-humboldt.de/X0000001

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