Rückreise stromabwärts nach Angostura: Santa Barbara del Alto, Isla de Minisi (26.5.), San Fernando de Atabapo (26./27.5.). Von hier an passiert H. bis Encaramada den gleichen Flußabschnitt, auf dem er bei der Hinreise schon flußaufwärts gefahren war: Mündung des Río Meta (28.5.), Mataveni (29.5.), Raudales von Maipures (29.–31.5.) und Atures (31.5.), am Raudal von Atures Besuch der Knochenhöhle von Ataruipe, dem „Nationalbegräbnis“ der Atures.

H. nimmt „zum größten Aergerniß unserer indianischen Führer“[¹] drei Skelette und einige Schädel für seinen Göttinger Lehrer Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840) mit. Carichana, La Urbana (6./7.6.), Insel Cucuruparu (7.6.), San Rafael del Capuchino (8.6.), Encaramada, Caicara (9./10.6.), Puerto de los Frailes (11.6.), Boca del Infierno, Real Corona, Insel Ceiba (12.6.), Angostura (13.6.). Abschluß der 75tägigen Flußfahrt, bei der rund 2.250 km zurückgelegt wurden.

[¹] Zit. Humboldt 1808a, 199, online verfügbar in: Deutsches Textarchiv, http://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_natur02_1808/3

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Zitierhinweis

Schwarz, Ingo (Hg.): Alexander von Humboldt-Chronologie (24. Mai 1800). In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 5 vom 11.09.2019. URL: https://edition-humboldt.de/v5/H0014909


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