| 1rMit inniger Betrübniss erfahre ich aus  Dieses Schreiben konnte bislang nicht ermittelt werden.

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Ihrem lieben Briefe
, theurer Rugendas, dass, was so vielen Zufälligkeiten eines bewegten Lebens entgangen war, in Ihrer ruhigen Wohnung durch Feuer und Wasser gelitten hat. Ein solcher Verlust von Ihrer Meisterhand, von der Hand dessen, der als der Urheber und Vater aller Kunst in Darstellung der Physiognomik der Natur betrachtet werden kann, ist sehr beklagenswerth, so viel Ihr Fleiss auch davon wieder restaurirt hat. Leider! habe ich, der (wie Sie aus 30jähriger Erfahrung wissen) so gern jedem Ihrer Wünsche zuvorkomme, seit schon 9 Monaten nicht mehr die Macht Ihnen durch Herrn von Kaulbach zuzusenden, was Sie auf eine so liebenswürdige Weise erbitten. Die 4 so herrlich unter Gérard’s Aufsicht 1826 von Fortier (nicht von dem Raphaelesken Forster) gestochenen Kupfertafeln unter denen 3 Palmen sind, Acrocomia sclerocarpa , Cocos coronata und Elaeis guineensis, liegen mit anderen Materialien, nicht mehr bei mir in Berlin, wo Sie sie sahen, sondern bei meinem Freunde Herrn von Cotta in Stuttgart. Es wird in weniger als in Jahresfrist eine neue Ausgabe von meinem Naturgemälde der Tropenwelt mit

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Zitierhinweis

Alexander von Humboldt an Johann Moritz Rugendas. Berlin, 20. Juli 1855, hg. v. Ulrich Päßler unter Mitarbeit von Christian Thomas. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0019716


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