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Auf Ew. Excellenz Ihrem verehrtesten Schreiben wegen des Professor Ideler bygefügte freundschaftliche Zeilen wegen des Herrn Ehrenberg, habe ich mit solchem eine ausführliche Unterredung gehabt in welcher ich mich aufs Neue von der so höchst achtbaren Gesinnung desselben und der Lebhaftigkeit seiner Wünsche für die Förderung seines Amtes überzeugt habe. Sein Schmerz über verschiedenes ihm nach seiner Ansicht zugefügtes Unrecht hat mich tief ergriffen, u ich habe alles versucht ihn zu beruhigen und der Sache eine freundliche Gestalt zu geben.
Das abschriftlich vorliegende Schreiben an Herrn Ehrenberg ist das Resultat unserer Abrede gewesen durch solches und in Folge derselben getroffene Einleitungen hoffe ich, den als Mensch u als Gelehrten gleich achtbaren Mann zu befriedigen und zugleich seine Wirksamkeit zu fördern ohne andere zu verletzen oder Unmögliches von dem so beschränkten Fond zu verlangen.
Innigst werde ich mich freuen wenn Ew. Excellenz meiner Einleitung Ihren Byfall sche u benutze diese Veranlassung mich weiterhin Ihrem freundschaftlichen geneigten Andenken mit treuer Verehrung bestens zu empfehlen.

Berlin d 5 August 1833

Altenstein An
des Königl Wirklichen Geheimen Rathes
Herrn Freiherrn von Humboldt
Excellenz zu Teplitz

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt an Christian Gottfried Ehrenberg. Berlin, 05. August 1833, hg. v. Anne Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 3 vom 14.09.2018. URL: https://edition-humboldt.de/v3/H0016762


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