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Ich bin nicht im Stande Ew. Wohlgeboren innigst genug zu danken für den schmeichelhaften Beweis Ihres Vertrauens, den Sie, u Herr Doktor Hemprichs, mir in Ihrem Briefe vom 25sten v. M. gegeben haben. Ich hätte verdient, dass Sie auf mich zürnten. Ich hatte Ihre frühere, für mich so ehrenvolle und, in so classischer Latinität abgefaßte Zuschrift  Ehrenberg 1818
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unbeantwortet gelassen; ich hatte so lange gezögert Ihnen für Ihre reichhaltige Schrift zu danken. Ich ahnde, dass ein gemeinschaftlicher Freund, Herr Prof Lichtenstein, mich bei Ihnen entschuldigt Ihnen die Gründe meiner zögernden Antwort aus einander gesezt hat. U Wie könnte ich tadeln, dass Sie einem älteren Freunde, Herrn General Menu, Ihren Beistand nicht entziehen wollen. Ich schäze ihn glüklich  über der Zeilesich so begleitet zu sehen und freue mich, dass der edle Staats Kanzler, auch von Seiten des Staats, Ihnen u Herrn Dr. Hemprich einigen Beistand angeboten hat. Egypten ist jezt sehr zugänglich, offen bis zum oberen Cataracte, fast bis zur Grenze des alten Meroe’s (dem frühesten Siege menschlicher u Priester Kultur hin) wie Sie aus Burkardt sehen Burkhardt 1819
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. Wir haben hier Lady Belmore die mit allen Kindern u einem amerikanischen Papagey bis jenseits Ibrahim vorgerükt ist. Mit nächster Post werde ich Ihnen die Egyptischen Briefe schikken. Ich werde Sie selbst Herrn Salt empfehlen. Die beiliegenden 12 Briefe sind vom hiesigen französischen Consuls an die dortigen Freunde. Sie sind gemeinschaftlich für General Menu Sie u Herrn D. Hemprichs, denen ich Ew. Wohlgeboren bitte mich gehorsamst zu empfehlen. Ich wünsche sehr, der General möge genau untersuchen die so vernachlässigten Ziegel-Pyramiden von Sakarah welche etagenweise gebaut u wie ich glaube älter als die Gruppe von Gize sind. Solche Etagen-Pyramiden sind das alt asiatische Urbild des Baaltempels u aller mexikan Denkmähler.

Mit der innigsten
Hochachtung u Anhänglichkeit
Ew. Wohlgeboren
gehorsamster
AHumboldt

Paris
d 15 April
1820

Darf ich Sie bitten zu fragen, ob südlich v. Syene Crocodile od andere Thiere in der Dürre Sommerschlaf kennen?

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt an Christian Gottfried Ehrenberg. Paris, 15. April 1820, hg. v. Anette Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 3 vom 14.09.2018. URL: https://edition-humboldt.de/v3/H0016726


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