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Sr Wohlgeboren
Herrn Dr Ehrenberg
mit einer Rolle.

Vielen freundlichsten Dank für diese merkwürdige Zeichnung. Sie sollten die Sache ja vollenden in dem Zustand der Intermiscellar Membran an der lebenden nicht fressenden Schlange untersuchen. Welches Wunder der Ausdehnung wie beim Uterus. Ueber Ihre Karte können Sie Sich leicht trösten, mein Lieber. Sie müssen sagen wo es ist daß das Nez nach Valencia copirt sei: wichtiger ist das corrigiren durch decl. der Magnetnadel u die werden Sie künftig in Rechnung bringen. Wenn man wie Sie die Naturkunde durch gründliche Arbeiten bereichert hat, kann ich auf solche kleinen Uebereilungen gleichgültig herabsehen. Was wir aus Mexico mitgebracht ist ein Süß Wasser Mytilus glaub ich keine Versteinerung sondern lebend von Acapulco. Ich schaffe das Heft aus meines Bruders Bibliothek, ich glaube in Obs. de Zoologie Cahier 12 (sicherer T II p 218). Ich habe von diesen Generibus die halb im süßen, halb im salzigen Wasser leben u die Geognosten irre gemacht haben, gesprochen in meinem Essai geognostique sur le gisement des Roches p 52.  Humboldt 1823
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Bei Mombach unfern Mainz findet sich mit Helix nemoralis Nerita fluviatilis Mytilus pernatus Brandii welcher Hoeninghausen dem Myt. Chemnezie verwandt hält. Ich glaubte Otto Fr Müller sei ein Däne! Lassen Sie doch freundschaftlichst alle Titular weg.

Ihr
AHt

Freitags

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt an Christian Gottfried Ehrenberg. [Berlin], 1829, hg. v. Anette Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 3 vom 14.09.2018. URL: https://edition-humboldt.de/v3/H0016707


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