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Herrn Prof. Ehrenberg
Wohl

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Ich flehe, theurer Ehrenberg, das Sie
brevi manu alles was sich auf Link
bezieht ausstreichen. Es ist bloss
Unwissenheit von mir dass damit
anderes Gehalt gemeint werden könnte
als die Hofnung auf künftige 200 Reichsthaler[.]
Ich hatte geglaubt der Zahlenmann
sei in Kunth’s Stelle getreten und
ich wollte Klotzsch ganz, wie Sie,
bloss zu einem Mitglied der Akademie
vorschlagen. Streichen Sie also ja aus,
und wenn das nicht hinlänglich ist,
so schicken Sie mir die Prosa wieder
und schreiben Sie mir vor wie ich
ändern soll. Wie beklage ich Ihr
langes Leiden und noch mehr dass Sie
kein Chloroform angewandt haben. Ich
komme eben von Potsdam, wo die
Königin mit zunehmendem Catharr
und von der Todesnachricht ihrer
Stiefschwester der verw. Herzogin
v. Leuchtenberg die Reise nach W
hat ganz aufgeben müssen. Der
König den ich heute habe abreisen
sehen, ist darüber sehr unglüklich
und übelgelaunt. Sie wissen er
steht persönlich in sehr unfreundli
chem Vernehmen mit K. Nicolaus
und die Königin wäre ein calmiren-
des Mittel gewesen[.] Der geistreiche
toscanische Botaniker Parlatore
der nach Lappland geht ist hier
und sehr über Al. Braun in
Verwunderung[.]

AHt

Zitierhinweis

Alexander von Humboldt an Christian Gottfried Ehrenberg. [Berlin], [13. Mai 1851] , hg. v. Anette Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 4 vom 27.05.2019. URL: https://edition-humboldt.de/v4/H0016601


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