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Mein innigst verehrter Gönner und Freund

Ach wie so gern hätten wir, ich und all die Meinen das ganze demosthenische Kunstwerk des lieben alten [...] Trau- und Tischredners, so weit es das einfache Formular überstieg vermißt, hätten wir die herzlichen Worte, welche Sie mit sich getragen aber nicht ausgesprochen haben dafür in Empfang nehmen dürfen dürfen. Gerade das geistige gemüthlich warme Wort hat uns gefehlt und wie schön klingen die Worte, welche Sie nachträglich zum Gedächtniß uns schenken, für mich eine Beschämung voll Freude, für die Meinen ein erhebendes Merkmal, das Sie in allen Herzen stiften und für welches meine Lina ihren Dank ganz besonders ausgesprochen wünscht.

Nehmen Sie meinen herzlichsten Dank. Gott erhalte Sie noch lange in so frischer Kraft und Theilnahme, uns einen erhebenden Freund, der Wissenschaft eine unersetzliche Stütze.

In immer neuer und wachsender Verehrung und Dankbarkeit Ihr ganz ergebenster Ehrenberg

3 Mai 1852

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Zitierhinweis

Christian Gottfried Ehrenberg an Alexander von Humboldt. [Berlin], 3. Mai 1852, hg. v. Anette Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch und Linda Kirsten. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0016531


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