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| 1vdaß, da ich für das Museum gesammelt
habe (was ich nie gethan) die Sachen dem
Museum gehören und er sich mit aller Kunst
widersetzen werde, daß sie  über der Zeilegegen das Urtheil des Museums entsant werden.
Ich habe ihn gebeten die Correspondenz
nicht weiter fortzusetzen. Ob meine
Rechte und Pflichten oder [sic] für Vortheil
gelten werden weiß ich nicht, aber Sam̅-
ler für die Museen kann ich nie gewesen
seyn und ich bin  über der Zeilemir dem Mann eines Freundes
und mir selbst schuldig nur da die Thätigkeit
einzustellen wo die Ehre es gebietet.
 über der Zeileeine ehrenvolle
und möglicher Weise zu einem Zweck führende

Thätigkeit einzustellen. Was ein Herr
Kollege für Kleinigkeit u Eigensinn
halte (welcher Ausdrücke sich Müller
bedient) ist leider das innere Gefühl
von Nothwendigkeit Beherrschung meines
Materials wenn ich mir u dem Staat
zu Ehre wirken soll. Daß alle Billig-
keit auch im Suchen ist liegt wohl am Tage[.]
Ob meine Forderungen nicht zu billig sind
wäre  über der Zeilevon Freunden eher zu erwägen.

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Zitierhinweis

Christian Gottfried Ehrenberg an Alexander von Humboldt. [Berlin], [Oktober 1833] , hg. v. Anette Wendt unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch und Linda Kirsten. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 11.05.2022. URL: https://edition-humboldt.de/v8/H0016528/1v


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