H. behandelt in der 9. Vorlesung in der Berliner Universität unter anderem die Landschaftmalerei als ein wichtiges „Anregungsmittel“ zum Naturstudium. Einer seiner Hörer notiert: „Alles dieses erregte bei vielen die Lust zum Reisen und brachte dadurch eine freiere Weltansicht hervor. Doc[ent] selbst wurde auf diese Art zu seinen Reisen angeregt: es waren vorzüglich Georg Forster Beschreibungen der Südsee[-]Inseln, die Ansicht des Drachenbaums in einem botanischen Garten in London, und Hogges Landschaften die ihm die Lust erregten diejenigen Länder kennen zu lernen, in denen er alles dieß in der Natur selbst vorfinden würde.“ (vgl. [N. N.]: Physikalische Geographie von Heinr. Alex. Freiherr v. Humboldt. [V]orgetragen im Wintersemester 1827/8. [Berlin], [1827/28], S. 54). H. stützte sich dabei auf Auskünfte des Kunsthistorikers Gustav Friedrich Waagen (vgl. Notizzettel H.s in: SBB-PK, Nachl. Alexander von Humboldt, gr. Kasten 8, Nr. 139, Bl. 12-14).

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Zitierhinweis

Schwarz, Ingo (Hg.): Alexander von Humboldt-Chronologie (01. Dezember 1827). In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 2 vom 14.09.2017. URL: http://edition-humboldt.de/v2/H0016276


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