Das Projekteam und Akademiepräsident Prof. Dr. Dr. Martin Grötschel nach der Preisverleihung.

Der Berliner Preis für Digital Humanities wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen und wird ausgelobt vom Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b), eine Verbundinitiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin.

Ausgezeichnet wurden im Rahmen der Festveranstaltung am 13. Juni 2017 technisch und wissenschaftlich innovative DH-Projekte aus dem Raum Berlin. Laudator Gerd Graßhoff begründete die Vergabe des ersten Preises an das Projekt edition humboldt digital durch die Jury mit den Worten:

„Wir prämieren nicht den Umfang des Projekts, noch seine bisherige Dauer, und auch nicht die Honorigkeit oder Bedeutung des Gelehrten Alexander von Humboldt. Wir prämieren den Willen, die Vorbereitung und den Beginn einer Reise in die digitale Welt, zu der sich Projektleitung, die vielen Mitarbeiter und die fördernden Institutionen entschlossen haben und auf der sie sich mittlerweile befinden. Diese Reise führt aus den heimatlichen Gefilden der klassischen Edition zur hybriden digitalen Edition. Sie führt – um im Bild zu bleiben – über gefährliche Furten in teilweise unkartiertes Neuland.“

Die Jury bildeten in diesem Jahr

  • Nicolas Apostolopoulos (Freie Universität Berlin, Leiter des Center für Digitale Systeme),
  • Anne Baillot (Centre Marc Bloch, INRIA, Arbeitsgruppe DARIAH-EU),
  • Marian Dörk (Fachhochschule Potsdam, Urban Complexity Lab, Informationsvisualisierung),
  • Gerd Graßhoff (Humboldt-Universität zu Berlin, Sprecher des Exzellenzclusters Topoi),
  • Claudia Müller-Birn (Freie Universität zu Berlin, Informatik/Human-Centered Computing) und
  • Heike Neuroth (Fachhochschule Potsdam, Bibliotheks- und Informationswissenschaft).

Verleihung Berliner DH-Preis 2017

Presse und Öffentlichkeit